Warum informierte die CIA Russland über Terrorangriffe?

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Warum informierte die CIA Russland über Terrorangriffe?

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2017/12/warum-informierte-die-cia-russland-uber.html

 

Sonntag, 17. Dezember 2017 , von Freeman um 18:00

Am vergangenen Mittwoch und Donnerstag hat der FSB in St. Petersburg eine Terrorzelle des IS ausgehoben und dabei sieben Terroristen verhaftet, welche vorhatten in der Stadt mehrere Bombenanschläge zu verüben, unter anderem auch gegen die berühmte Kasaner Kathedrale, eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Information die zur Verhaftung führte kam von der CIA. Der russische Präsident Putin hat sich am Samstag bei Präsident Trump persönlich in einem Telefongespräch dafür bedankt.

Die Fragen die ich mir stelle, warum wusste der US-Geheimdienst, es gab Terroristen des Islamischen Staat in St. Petersburg die Anschläge verüben wollten, und warum informierte die CIA Russland über die bevorstehenden Terrorangriffe?

Die erste Frage kann ich leicht beantworten. Weil die CIA und der Mossad immer wissen wo ihre angestellten Terroristen sich befinden, denn sie sind die Sponsoren. Aber warum wurden sie jetzt an den russischen Geheimdienst verraten?

Weil Trump zum grossen Gefallen der Israelis Jerusalem als Hauptstadt anerkannt hat und die US-Botschaft dorthin umziehen will?

Oder gibt es einen Aufstand innerhalb der CIA und stimmt es, Trump geht massiv gegen den Tiefenstaat vor?

Oder beides?

Am 20. November sollen Zeugen gesehen haben, wie zahlreiche Helikopter der US Marines auf dem Gelände der CIA-Zentrale in Langley landeten und 2200 Soldaten ins Gebäude gestürmt sind. Findet ein verdeckter Kampf zwischen Trump und dem Geheimdienst statt?

Bekannt ist jedenfalls, seit seiner Wahl zum Präsidenten haben Teile der CIA massiv gegen Trump intrigiert und falsche „Information“ über eine russische Beeinflussung der Wahl an die Presse gegeben, die von Trump bezeichneten Fake-News.

Vielleicht räumt jetzt Trump mit Hilfe loyaler Kräfte im Militär den Laden auf, so wie Präsident John F. Kennedy es damals 1963 angekündigt hatte, und eine Folge davon ist der Informationsaustausch mit dem FSB.

Kennedy konnte seine Absicht nicht umsetzen, denn er wurde am 22. November 1963 in Dallas, Texas genau von diesem Tiefenstaat ermordet, gegen den er vorgehen wollte.

Ich möchte daran erinnern, 2007 hat Trump sein Buch herausgebracht mit dem Titel, „Think Big and Kick Ass: In Business and in Life“ – „Denke gross und trete in den Arsch: Im Geschäft wie im Leben“. Darin ist ein ganzes Kapitel der „Revanche“ gewidmet.

Trump beschreibt wie er es liebt seine Feinde zu zermalmen. „Wenn jemand absichtlich dir schadet oder deinem Ruf, wie reagierst du? Ich schlage zurück, mache das gleiche gegen sie aber 10 mal schlimmer.

Wenn du nicht heimzahlst dann bist du nur ein Schmock„, schreibt Trump. Das Wort stammt aus dem Jiddischen von schmo (Tölpel oder Idiot) ab und wird im jüdisch geprägten New York gerne für Schlappschwanz allgemein verwendet.

Hat Trump es jetzt gewissen Kreisen innerhalb des Geheimdienstapparates die ihn hassen und versucht haben ihn mit Falschinformationen zu schaden heimgezahlt? Ist er dabei sie auszuschalten?

Mit dem Tipp der amerikanischen „Kollegen“ konnte der FSB eine grosse Menge an Sprengstoff, Waffen und Munition sicherstellen und eine Bombenwerkstatt ausheben. Die Mitglieder der Terrorzelle wurden vom IS aus dem Ausland gesteuert.

Folgendes Video zeigt die Verhaftung der Mitglieder der IS-Terrorzelle sowie den gefundenen Sprengstoff und die Waffen:

Bereits Anfang der Woche hatte der Chef des FSB, Aleksandr Bortnikov, berichtet, sein Dienst hätte ein Terrorkomplott des IS verhindert, was Bombenanschläge während den Neujahrsfeiern und der bevorstehenden Präsidentschaftswahlkampagne beinhaltete.

Zur Erinnerung, am 3. April 2017 ereigneten sich zwei Bombenanschläge in der Metro von St. Petersburg, wodurch 14 Menschen getötet wurden. Beim Täter der dabei selber umkam soll es sich um Akbarschon Dschalilow (22) gehandelt haben, ein gebürtiger Kirgise mit russischem Pass.

Dschalilow soll mögliche Verbindungen zum „Islamischer Staat“ (IS) gehabt haben.

Das Weisse Haus hat mittlerweile bestätigt, der US-Geheimdienst ist erfreut dabei geholfen zu haben, ein Terrorkomplott in Russland zu verhindern, der „eine grosse Anzahl Menschen getötet haben könnte.

Präsident Waldimir Putin hat Präsident Donald J. Trump heute angerufen und sich für die Vorwarnung bedankt, die der Geheimdienst der Vereinigten Staaten Russland gemeldet hat, betreffend einem grösserem Terrorkomplott in Sankt Petersburg, Russland„, steht in der Verlautbarung.

Basierend auf dieser Information, welche die Vereinigten Staaten lieferte, waren die russische Behörden in der Lage die Terroristen kurz vor einem Angriff zu ergreifen, der eine grosse Zahl an Menschen getötet haben könnte. Keine russischen Leben gingen verloren und die Terroristen sind jetzt in Gewahrsam.

Schon sehr ungewöhnlich diese Art von „Kooperation“ auf Geheimdienstebene und die öffentliche Danksagung von Putin an Trump. Da muss hinter den Kulissen zwischen dem Weissen Haus und der CIA was laufen, denn „normalerweise“ hätte die CIA den Anschlag geschehen lassen, wo doch Russland der „grosse Feind“ ist.

———

PS: Zufällig bin ich gerade in St. Petersburg, denn ich verbessere mein Russisch in einer Sprachschule noch bis Weihnachten.

Heute Sonntag besuchte ich das Verteidigungs- und Belagerungs-Museum, mit dem an die heldenhafte Verteidigung Leningrads während dem II. Weltkrieg erinnert wird.

Mir war gar nicht so bewusst, dass von September 1941 bis Januar 1944 die Stadt von der deutschen Heeresgruppe Nord der Wehrmacht und finnischen Truppen komplett eingekesselt und vom Rest der Sowjetunion abgeschnitten war.

Über 1 Millionen der zivilen Bewohnern der Stadt haben infolge der Blockade, der Angriffe und wegen der Hungersnot ihr Leben verloren. Es gab über drei Jahre lang fast nichts zu Essen, kein Wasser, keinen Strom und kein Brennmaterial zum Heizen.

Wegen der Hungersnot kam es zu Fällen von Kannibalismus. An manchen Tagen im Winter wurden 10’000 Leichen eingesammelt und in einem Massengrab verscharrt. Da aber der Boden völlig festgefroren war, mussten Gruben gesprengt werden.

Die Einschliessung der Stadt durch die deutschen Truppen mit dem Ziel, die Leningrader Bevölkerung systematisch verhungern zu lassen, war eines der eklatantesten Kriegsverbrechen der deutschen Wehrmacht während des Krieges gegen die Sowjetunion.

Am 4. Juni 1942 flog Hitler zum damaligen Alliierten nach Finnland und besuchte den finnischen Feldmarschall Freiherr Carl Gustaf Emil Mannerheim, Oberbefehlshaber der finnischen Armee im Krieg gegen die Sowjetunion, um ihn zum 75. Geburtstag zu gratulieren. Dabei wurde folgende Tonaufzeichnung des Gesprächs zwischen den beiden aufgenommen:

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Tribes sagt:

    Ja, diese öffentliche Kundgebung Putins ist interessant.
    Verschieden Gedanken dazu:
    – Trump ist Geschäftsmann und nicht wirklich Politiker. Er weiß, was einen Deal ausmacht. Gegen andere Geschäftspartner oder potentielle Partner giftet man nicht, sondern zielt auf eine Geschäftsabschluss hin. Deshalb hält Trump womöglich nicht so konsequent am Russen-Bashing fest.
    – Putin ist Stratege und Taktiker. Seine öffentliche Danksagung liefert all den Konservativen und Trump-Gegnern in den USA den Stoff, den sie brauchen: es verhärtet die These, dass Trump Russland-Kontakte hat. Könnte es sein, dass Putin Trump damit schwächen will?
    – Aber vielleicht ist es auch so: Möglicherweise arbeiten manche Geheimdienste schon „immer“ zusammen, sofern es den den gemeinsamen Interessen dient. Eine Hand wäscht die andere. Geheimdienste sind ja nicht wirklich moralisch verankert, sondern müssen schlichtweg nach Nutzen ganz pragmatisch vorgehen. Deshalb gibt es keine moralische Grundlage, die es Geheimdiensten verbietet, einander Tipps zu geben.
    – Oder auch: der eigene Geheimdienst will Trump absägen. Sie geben den Tipp an die Russen weiter. Putin bedankt sich. Und der US-Geheimdienst kann das nun als Untermauerung für Trumps Russland-Kontakte benutzen.

  1. Drag sagt:

    Selbst David Irving, der doch sehr deutschfreundlich gesinnt ist, spricht bei Leningrad über einen Holocaust. Neben den Rheinwiesenlagern und Dresden vermutlich die größten humanitären Katastrophen während des 2.WK.

  1. Drag sagt:

    Das Gespräch mit Mannerheim hat aber nichts mit der Belagerung von Leningrad zu tun. Es handelt von dem enormen Aufmarsch der Roten Armee zu West Europa. Nichts desto trotz ein wichtiges Zeitdokument.

L0
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