Keine erneute Kandidatur für CDU-Vorsitz im Dezember Merkel verzichtet auf den Parteivorsitz

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29.10.2018

Keine erneute Kandidatur für CDU-Vorsitz im Dezember
Merkel verzichtet auf den Parteivorsitz

http://www.freiewelt.net/nachricht/merkel-verzichtet-auf-den-parteivorsitz-10076085/
Die Wahlpleite der CDU in Hessen zeigt Wirkung. Merkel will beim Parteitag im Dezember nicht noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren. Das gab sie heute bei der Präsidiumssitzung ihrer Partei bekannt. Ein erster Nachfolger bringt sich in Position.
Screenshot / Ausschnitt – Quelle: zdf.de
Veröffentlicht: 29.10.2018 – 10:41 Uhr | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten – Politik, Nachrichten – Politik – Empfohlen, Startseite – Empfohlen | Schlagworte: Merkel, Verzicht, Parteivorsitz, Positionierung, Nachfolger, Friedrich Merz
von Redaktion (mk)
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Die lang anhaltende Serie der CDU von Pleiten, Pech und Pannen bei den Wahlen, in den Umfragen und bei den Meinungsforschern zeigt nun auch bei Merkel Wirkung. In der heutigen Präsidiumssitzung der CDU, so melden alle Medien unisono, hat sie bekanntgeggeben, dass sie beim im Dezember stattfindenden Parteitag nicht erneut für den Parteivorsitz kandidieren werde. Allerdings wolle sie weiterhin das Amt des Bundeskanzlers ausüben, soll sie gesagt haben. Damit widerspricht sie der von ihr selbst aufgestellten Prämisse, dass beide Funktionen untrennbar miteinander verbunden seien.

Die Erosion der Unionsparteien hat in den letzten Wochen und Monaten dramatisch an Fahrt aufgenommen. In Meinungsumfragen gingen die Werte sowohl der CDU wie auch der CSU massiv nach unten. Bei den beiden Landtagswahlen in Bayern und Hessen fuhren die Schwesterparteien Verluste in zweistelliger Höhe ein. Während man sich bei der CSU noch immer selbst zerfleischt und die beiden Gruppen um Seehofer respektive Söder sich gegenseitig die Verantwortung für das Desaster zuzuschieben versuchen, zieht Merkel für die CDU jetzt die längst fällige Notbremse.

Ein erster Kandidat hat sein Interesse an dem Parteivorsitz bereits angemeldet: der einstmals von Merkel mehr oder minder sanft aus seinen Ämtern gedrängte Friedrich Merz soll Medienangaben zufolge bereit sein, im Dezember für den Parteivorsitz zu kandidieren. Er ist Aufsichtsratschef des deutschen Ablegers des US-Vermögensverwalters BlackRock.

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Kommentare zum Artikel

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Gravatar: Himmelsbürger
Himmelsbürger 29.10.2018 – 11:23

„Damit widerspricht sie der von ihr selbst aufgestellten Prämisse, dass beide Funktionen untrennbar miteinander verbunden seien.“

Merkel halt, konsequent wie immer. Hauptsache noch ein bisschen an der Macht bleiben und nach mir die Sintflut…
Gravatar: Klimax
Klimax 29.10.2018 – 11:28

Merz wird es nicht, sondern Kramp-Karrenbauer. Merkel wird versuchen jemanden zu installieren, der ihr als Kanzlerin weiter die Treue hält. Die Partei wird sich mehrheitlich auf diesen Kompromiß einlassen und AKK wählen. Merz wird in der CDU ohnehin mit gemischten Gefühlen gesehen.
Gravatar: Karl Biehler
Karl Biehler 29.10.2018 – 11:33

BlackRock. Da würde man aber den Bock zum Gärtner machen!
AKK oder FM?
Beide – aus unterschiedlichen Gründen – unwählbar.
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