Trotz herber CDU-Verluste: Schwarz-Grün kann in Hessen weiter regieren Schwere Verluste für CDU und SPD in Hessen. AfD zieht souverän ins 16. Landesparlament ein

Die Freie Welt – Die Internet- & Blogzeitung für die Zivilgesellschaft

Home
Politik
Wirtschaft
Lebenswelt
Interviews
Reportagen
Im Fokus
Spenden
Newsletter
29.10.2018

Trotz herber CDU-Verluste: Schwarz-Grün kann in Hessen weiter regieren
http://www.freiewelt.net/nachricht/schwarz-gruen-kann-in-hessen-weiter-regieren-10076082/
Schwere Verluste für CDU und SPD in Hessen. AfD zieht souverän ins 16. Landesparlament ein

Es war eine lange Auszählungsnacht, in der des Öfteren die Regierungsoptionen wechselten. Anhand des derzeitigen vorläufigen amtlichen Endergebnis kann die CDU trotz schwerer Verluste weiter gemeinsam mit den Grünen regieren. Die AfD zog souverän mit dem höchsten Stimmenzugewinn ins 16. und letzte noch fehlende Landesparlament ein.
Quelle: hessischer-landtag.de / keine Verfügungsbeschränkung
Veröffentlicht: 29.10.2018 – 09:01 Uhr | Kategorien: Nachrichten, Nachrichten – Politik, Nachrichten – Politik – Empfohlen, Startseite – Empfohlen | Schlagworte: Hessen, Wahl, vorläufiges amtliches Endergebnis
von Redaktion (mk)

Die Stimmzettel der Landtagswahl in Hessen sind ausgezählt, das vorläufige amtliche Endergebnis gibt der bisherigen Koalition aus CDU und Grünen die Option, mit einer Stimme Mehrheit weiter regieren zu können. Die Regierungsoptionen respektive Möglichkeiten wechselten am gestrigen Wahlabend im Verlauf der Auszählung etliche Male und standen erst zum Auszahlungsende fest.

Frühzeitig fest hingegen standen ein paar andere politisch wichtige Fakten: die auf Bundesebene in der untätigen und unfähigen Merkel-Regierung offensichtlich auf Gedeih und Verderb miteinander fast schon schicksalhaft verbundenen Parteien CDU und SPD erlebten zum wiederholten Male ein Wahldesaster. Für die CDU ging es um 11,8 Prozent nach unten, für die SPD um 10,9 Prozent – sie scheitert an der 20-Prozent-Hürde.

Die AfD zieht in Hessen zweistellig in den Landtag ein und ist damit jetzt in allen 16 Landesparlamenten, dem Bundestag und dem Europäischen Parlament vertreten. Nur die SPD ist ebenfalls in all diesen Parlamenten vertreten. Medial unterschlagen wurde, wie bei der Bayernwahl zuvor auch, dass die AfD die Partei mit dem größten Zugewinn an Stimmen ist: plus neun Prozent!

Insgesamt werden im neuen Landtat in Wiesbaden 137 Parlamentarier aus insgesamt sechs Parteien vertreten sein, da auch die FDP und die Postkommunisten den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schafften. Der deutliche Anstieg an Parlamentariern (von 110 auf jetzt 137) erklärt sich durch die vielen Überhangs- und den damit verbundenen Ausgleichsmandaten. Die CDU hat deutlich mehr Wahlkreise gewonnen, als ihr Sitze anhand der Zweistimme zugestehen.

Das vorläufige amtliche Endergebnis im Überblick:
– CDU 27,0 Prozent (Minus 11,8 Prozent / 40 Sitze)
– SPD 19,8 Prozent (Minus 10,9 Prozent / 29 Sitze)
– Grüne 19,8 Prozent (plus 8,7 Prozent / 29 Sitze)
– AfD 13,1 Prozent (plus 9,0 Prozent / 19 Sitze)
– FDP 7,5 Prozent (plus 2,5 Prozent / 11 Sitze)
– Postkommunisten 6,3 Prozent (plus 1,1 Prozent / 9 Sitze)

Empfehlen
Drucken

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte
unterstützen Sie mit einer Spende unsere
unabhängige Berichterstattung. €
Kommentare zum Artikel

Bitte beachten Sie beim Verfassen eines Kommentars die Regeln höflicher Kommunikation.

Keine Kommentare
Schreibe einen Kommentar

Name (erforderlich)

E-Mail (wird nicht veröffentlicht) (erforderlich)

Webseite

Den Code eingeben:

(erforderlich)

Umfrage
Werden Union und SPD in der Hessen-Wahl genauso abgestraft werden wie in der Bayern-Wahl?

Foto: Olaf Kosinsky/ Wikimedia Commons/ CC BY-SA 3.0 de (Ausschnitt)

Ja

Nein

Weiß nicht

Schreiben Sie Ihren Kommentar (0)
zum Ergebnis der Umfrage wechseln
Alle Umfragen

Im Fokus
Niedergang der großen Volksparteien
Symbolbild. Foto: Michael Lucan/ Wikimedia Commons/ CC-BY-SA 3.0
Von Wahl zu Wahl, von Umfrage zu Umfrage, die Unionsparteien CDU und CSU sowie die SPD fallen in der Gunst der Bürger. Die SPD wird Schritt für Schritt von der AfD und den Grünen ein- und überholt. Im Osten steigt die AfD zur stärksten Partei auf. All das sind für die Große Koalition in Berlin verheerende Signale. Doch die Merkel-Regierung reagiert nicht auf die Veränderungen, sondern setzt unbeirrt ihre Politik fort.
Im Fokus lesen

ARDarte.tvBildBundeskanzlerBundespräsidentBundesratBundestagBundesverfassungsgerichtBundesverwaltungsgerichtCiceroder Freitag. Das MeinungsmediumDer StandardDeutsch-türkische NachrichtenDeutsche MittelstandsnachrichtenDeutsche WelleDeutsche WirtschaftsnachrichtenDeutschlandradioDie Neue OrdnungDie WeltDomradioFinancial Times DeutschlandFinanznachrichtenFocusFrankfurter RundschauHandelsblattIdeaJungle World. Die linke WochenzeitungKath.net – Katholische NachrichtenKomma. Das Das Magazin für Freiheit und christliche KulturKronen ZeitungManager MagazinMerkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches DenkenN24Neue Zürcher ZeitungNTVPhoenixSpiegelSüddeutsche Zeitungtaz, die tageszeitungWirtschaftswocheZDFZeit

© 2017 FreieWelt.net

ImpressumDatenschutz

Zum Anfang

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.