Bürgerkrieg im Bad: Es waren hunderte Nordafrikaner, die über einen türkischen Familienvater herfielen

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Bürgerkrieg im Bad: Es waren hunderte Nordafrikaner, die über einen türkischen Familienvater herfielen

1. Juli 2019Brennpunkt159 Kommentare

Foto: Screenshot/Youtube
https://www.journalistenwatch.com/2019/07/01/buergerkrieg-bad-es/

Düsseldorf – Nach und nach nennt die gleichgeschaltete Mainstreampresse Ross und Reiter. Urheber der Krawalle in einem Düsseldorfer Schwimmbad waren demnach hunderte Nordafrikaner,  die einen gut integrierten türkischen Familienvater bedrängten. Bereits gestern, kurz nach Erscheinen des Artikels, kommentierten mehrere Leser der WELT die bürgerkriegsähnlichen Szenen im Schwimmbad mit folgenden Worten:

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„Laut der türkischen Zeitung Hürriyet, waren es eine 3-stellige Zahl Personen nordafrikanischen Ursprungs, die mit einem assimilierten türkischen Familienvater und dessen Familie in Streit gerieten“

Stunden später heißt es in einem ähnlich lautenden Kommentar:

„Inzwischen ist es ja sogar so weit gekommen, dass Menschen mit Migrationshintergrund, die hier schon länger leben und hier auch arbeiten und Steuern zahlen, die Nase voll haben und sich beschweren, weil sie die Toleranz gegenüber aggressiven und dreisten Einwanderern unfair finden. In diesem Fall war es sogar eine türkische Familie, die von den Rüpeln im Freibad erst belästigt und dann bedroht wurde.“

In vielen der insgesamt vierstelligen Kommentare drücken die Leser ihre Verwunderung darüber aus, warum die WELT nicht die ganze Wahrheit schreibt:

„In anderen Medien steht die Information, dass es sich um einen türkischen Familienvater handelt, der von hunderten südländisch aussehenden Männern bedroht wurde, nachdem er sie als Nafris bezeichnet hat. Wieso lässt die Welt diese Informationen weg?“

Zu diesen Medien gehört dem Vernehmen nach der WESTEN, der zaghaft und verhalten unter der Überschrift „Eskalation im Freibad in Düsseldorf: Hunderte Jugendliche umzingeln Familienvater“  neue erschreckende Details nennt. Zu diesen „neuen erschreckenden Details“ zählt offenbar eine Zeugenaussage wonach der Familienvater die ihn bedrängenden Horden als „Nafris“ beschimpft haben soll. Grund genug für die islamhörige gleichgeschaltete Lokalpresse verbal gegen das Opfer nachzutreten:  „Nafri“ ist eine umstrittene interne Bezeichnung der Polizei in NRW für „Nordafrikaner“. Das Bundesjustizministerium hat dieses Wort später kritisiert. Inzwischen wird es bisweilen in einem despektierlichen und beleidigenden Kontext verwendet.“

Im Klartext: der WESTEN macht das Opfer zum Täter. Im anschließenden zeilenlangen Blabla und Aneinanderreihung von Binsenweisheiten wird die steigende Aggressivität in Freibädern thematisiert und findet ihren Höhepunkt im Herumgejammer über „kulturelle Unterschiede, etwa im Umgang mit Frauen.“ Angereichert mit der Durchhalteparole eines Verbandspräsidenten:  „Ich kann den Verband Deutscher Schwimmmeister nur darin unterstützen, dass härter durchgegriffen werden muss.“ Und auch diese Worthülse darf nicht fehlen: „Die Gesellschaft ist hier auf breiter Front gefordert – wir sind nur ein Teilbereich des Ganzen.“

Nach dem gleichen Strickmuster wie bei den Massenübergriffen während der Silvesternacht in Köln   – mit wichtigen Informationen hinterm Berg zu halten – wurde mutmaßlich auch folgender Polizeibericht aus Düsseldorf angefertigt, der sich sowohl bei der Beschreibung der Täter (überwiegend junge Männer) als auch bei Nennung des Opfers auffallend bedeckt hält. Dafür wird detailreich das unglaubliche Aggressionspotential wiedergegeben, mit der die Männerhorde im Schwimmbad auftrat.

„Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren hundert Personen (überwiegend junge Männer) fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien. Der Vater stand schützend vor seine Familie und war in Wortgefechte und eine kurzzeitige Rangelei mit Einzelnen aus der Gruppe verwickelt. Da die Situation offenkundig zu eskalieren drohte, wurden weitere Einsatzteams hinzugerufen. Um die Situation vor Ort zu beruhigen, versuchten die Beamten zunächst die Kontrahenten voneinander zu trennen. Daraufhin wurden auch die Polizistinnen und Polizisten aus der größeren Gruppe angepöbelt. Einzelne Aggressoren warfen, aus dem Schutz der Menge heraus, vergeblich Getränkekartons in Richtung der Einsatzkräfte. Immer wieder versuchten Einzelne durch herausforderndes Herantreten an die Beamten zu provozieren. Dieses Verhalten wurde jedoch bestimmt und konsequent unterbunden. Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzteams konnte die Lage nachhaltig beruhigt werden. Die umringte Familie wurde durch Polizeikräfte aus dem Freibad geleitet. Die Verantwortlichen des Freibades entschieden sich dann, zur Vermeidung weiterer Konflikte und weil die übrigen Badegäste stark verunsichert waren, das Bad für den Rest des Tages zu schließen. Das Personal des Freibades wurde bei der Durchsetzung des Hausrechts von den Einsatzkräften unterstützt. Die Räumung des Bades verlief dabei weitestgehend störungsfrei. Lediglich ein renitenter Badegast musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Ein Teil der aggressiven Personengruppe fiel kurze Zeit später erneut durch lautstarkes Geschreie am Messebahnhof auf, woraufhin Einsatzteams die Abreise überwachten. Nach derzeitigem Informationsstand wurde weder durch die Streitigkeiten noch durch den Einsatz der Polizei jemand verletzt.“

Hitze ist an allem schuld

Verschwiegen wird im Polizeibericht, dass laut WESTEN eine Anzeige wegen Beleidigung und Bedrohung aufgenommen wurde, auch habe einer der Merkelgäste dem Familienvater mit einer Geste des Halsabschneidens gedroht. Den Vogel in Sachen Desinformation schießt der tag24 ab. Er schrieb doch allen Ernstes über die kulturtypischen Krawalle der Neubürger in seiner Headline: „Hitze macht aggressiv: Massen-Streit in Freibad löst großen Polizei-Einsatz aus“.  Der Artikel, der nicht einmal den Polizeibericht einigermaßen wiedergibt, gipfelt in dem Satz: „Vielleicht sei die starke Erhitzung der Gemüter auf die ungewöhnlich hohen Temperaturen zurückzuführen.“ Also doch der Klimawandel. So was muss einem ja gesagt werden. Im oben beschriebenen Fall macht wohl eher Berichterstattung als die Sonne aggressiv. Gibt es nicht in irgendwo das schöne Sprichwort: „Die Sonne bringt es an den Tag“. Das heißt die Wahrheit kommt immer ans Licht. Dagegen ist auch die gleichgeschaltete Lückenpresse machtlos. (KL)

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