Prepping Basics – Wie du auf alles vorbereitet sein kannst!

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“Je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich, dass ich nichts weiß.” – Aristoteles

Prepping Basics – Wie du auf alles vorbereitet sein kannst!

Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände, Stürme, Tornados, Blizzards, Flutkatastrophen, Tsunamis, Erdbeben, Vulkanaschewolken, Finanzkrisen, wirtschaftliche Zusammenbrüche, Lieferengpässe, soziale Unruhen, Martial-Law, Terroranschläge, Krieg, Nuklearkatastrophen, atomare Waffen, biologische und chemische Waffen, Pandemien und Epidemien, Kometen-Einschläge sowie großflächige und langanhaltende Stromausfälle durch Cyberattacken, EMP-Waffen oder Sonneneruptionen. Die Liste der hier möglichen Katastrophen ist lang. Sie rangt von kleineren Disastern die jeder einmal im Leben erlebt hat oder noch erleben wird, wie ein unerwarteter Jobverlust oder einen eintägigen Stromausfall in der gesamten Nachbarschaft, bis zu den extremsten und phantastischsten Szenarien, wie der 7-tägigen plasmatischen Apokalypse mit Black Goo Zombies, UFOs, fallenden Sternen, weltweiten Bränden, weltweitem Gewitter, weltweitem Erdbeben und einer Aufhebung der Schwerkraft 😉 Fakt ist: Bei einer Lebenspanne die lang genug ist, hat man eine sehr große Wahrscheinlichkeit mindestens einmal im Leben eine große Katastrophe überstehen zu müssen. Ich persönlich würde sogar behaupten, dass es in diesen hochgradig instabilen Zeiten innerhalb der nächsten 5-10 Jahre unausweichlich ist mehrere große Katastrophen gleichzeitig zu erleben.

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Ob durch einen natürlichen Prozess oder durch Wettermodifikationswaffen verursacht – die Wetterlagen in den nächsten Jahren werden zunehmend extremer werden. Nur weil verheerende Tsunamis, zerstörerische Erdbeben und starke Tornados hierzulande eine historische Seltenheit sind, muss dies nicht so bleiben. Die Flutkatastrophe 2021 hat bewiesen das nun andere Zeiten in Deutschland angebrochen sind. Andere Entwicklungen auf der Weltbühne machen historische Katastrophen momentan ebenfalls sehr wahrscheinlich. Die momentan US-geführte Weltordnung hat alle Zeichen eines untergehenden Imperiums wie z.B. hohe Verschuldung, enormen Werteverlust der Welt-Leitwährung durch massives drucken der Zentralbank, also steigende Inflation, Abnahme der Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Technologien auf dem Weltmarkt, zunehmend ungleiche Verteilung des Reichtums und dadurch immer mehr steigende politische, ethnische und kulturelle Spaltung, innere und äußere Konflikte die sich zu spitzen, der große militärische Apparat kostet mehr als er einnimmt und so weiter. Historisch gesehen kann sich ein Imperium nur eine gewisse Zeit an der Spitze halten bis es unweigerlich immer nach dem selben Muster an Macht verliert und durch eine neue aufstrebende Macht ersetzt wird. Dieser Höhepunkt des US-Imperiums ist schon ein paar Jahrzehnte her. Dieser etwa zehnjährige Übergang gipfelt fast immer in einem großen Krieg zwischen den beiden Mächten. Das untergehende Imperium muss gegenüber den unentschlossenen Nationen Stärke beweisen und die aufstrebende Macht ist bereit dafür zu kämpfen auch mal dran zu sein. Nach dem Krieg etabliert sich IMMER die stärkere aufstrebende Macht als neues Weltimperium und führt ab dann die neu geformte Weltordnung an. Dieser Konflikt markiert meistens den finalen Todesstoß für die Wirtschaft des alten Imperiums und führt zu einer Rezession oder gar Depression. Nach diesem immer gleich ablaufenden Zyklus wurde in den letzten 500 Jahren das spanische Imperium von dem holländischen Imperium abgelöst, bis dieses von dem britischen Imperium abgelöst wurde und das wiederum vom heutigen US-Imperium abgelöst wurde. China ist heute diese aufstrebende Macht und sie haben alle Zeichen sich als neues Weltimperium zu etablieren (Währung gewinnt an Vertrauen zur Wohlstandsspeicherung, Wirtschaft boomt und wächst, großer ökonomischer Output, Innovation nimmt zu, Wettbewerbsfähigkeit steigt, Lebensstandart der Bevölkerung wächst, Militär wächst und gewinnt an Einfluss usw.). Russland und China haben ein paar Monate vor dem momentan stattfinden Ukraine-Krieg engste wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit vertraglich sichergestellt mit dem klaren Ziel „eine neue multipolare Weltordnung“ zu etablieren. Damit haben sie eigentlich klipp und klar dem Westen den Krieg erklärt und oh Wunder … oh Wunder… zwei Wochen später wird in die Ukraine einmarschiert. Dieser Angriff war lange geplant und es geht nicht um die Ukrainische Nazi-Regierung oder einen verrückt gewordenen Dispoten, sondern es geht hier klar um die US-Hegemonie und die Etablierung einer neuen Weltordnung. Wer die historischen Zeichen erkennt für den wird eindeutig klar: Der dritte Weltkrieg zwischen dem Osten (China, Russland) und dem Westen (USA, Europa) läuft bereits. Gegenseitige Informationsbeeinflussung, regelmäßige Cyberattacken, Wirtschaftskrieg, Finanzkrieg, Waffenlieferungen, seit Jahren Drohgebärden, NATO Erweiterung an allen Grenzen Russlands und China… wir sind längst mitten drin. Wladimir Putin weiß das, Joe Biden weiß das, Xi Jinping weiß das und sogar Olaf Scholz weiß das. Nur legen sie großen Wert darauf das ihr das nicht wisst. Denn eine Weltmacht räumt nicht den Platz ohne einen Kampf – und keine Bevölkerung mag Krieg. Und wenn der Dollar und die US-Wirtschaft den lange überfälligen Bauchklatscher machen, ziehen sie alle wirtschaftlichen Partner mit in den Abgrund – allen voran Europa. Sich nicht auf den Worst-Case vorzubereiten, also CNBR-Waffen oder einem großen Black-Out durch Cyberattacken oder einer E-Bombe, ist inzwischen einfach nur noch naiv. Russland hat (vermutlich) bereits einen deutschen Windkraftbetreiber kurzeitig durch eine Cyberattacke vom Netz genommen… das war ein Warnschuss. Ein hochkoordinierter Cyberangriff durch eine Weltmacht kann absolut vernichtet sein: Finanzsysteme brechen zusammen, Unternehmen werden Handlungsunfähig gemacht, das Bankensystem kann ausfallen, Wasseranlagen und Stromkraftwerke können ausfallen, DDoS-Attacken auf mehrere DNS-Server können das Internet lahmlegen und vieles mehr. Wenn das alles gleichzeitig passiert wars das mit uns. China, Russland und Nordkorea haben in den letzten Jahren sehr viel in den Cyberwarfare investiert und horten schon seit Jahren mächtige Zero-Day-Exploits die nur darauf warten benutzt zu werden. Es könnte sich sogar bereits eine solche schädliche Malware auf unseren Geräten und den Servern wichtiger Infrastruktur versteckten und nur auf die Aktivierung warten (deswegen vertraue ich keinen Huawei und Xiaomi Geräten, die haben mit Sicherheit Hintertüren drin). Noch verheerender wäre der Einsatz von einer Waffe die einen elektromagnetischen Impuls aussendet und somit alle elektronischen Geräte zerstört. China ist nachweißlich im Besitz solcher Waffen (die US-EMP Task Force hat ne riesen Angst davor) und auch Atombomben senden einen EMP aus. Dann würde es Jahre dauern wieder ein Stromnetz aufzubauen. Dieses Szenario würden 90% der Menschen im betroffenen Land nicht mal ein Jahr lang überleben. Doch der Strom kann auch durch unsere Eigenverschuldung weg sein. Seit der Energiewende geht den europäischen Ländern regelmäßig der Strom aus und dann müssen sie nahtlos auf das Stromnetz der Nachbarländer zugreifen, wenn diese gerade über produzieren. Doch die schwächeln genauso. Das diese Rechnung auch mal nicht aufgehen kann ist eine logische Konsequenz, besonders wenn der Stromverbrauch stetig wächst und nun mega kopflos „fürs Klima“ immer mehr Kraftwerke abgestellt und durch vollkommen unzuverlässige erneuerbare Energien ersetzt werden. Das unserem dadurch mega empfindlichem Netz „der Strom ausgeht“ ist seit 2019 eine tägliche Gefahr und davor warnen Experten schon seit Jahren. Für das österreichische Bundesheer liegt die Wahrscheinlichkeit für einen großflächigen Total-Blackout in den nächsten paar Jahren bei 100%. Dass Corona vom Tisch ist, ist ebenfalls eine gefährliche Illusion. Ein Massensterben durch die verabreichten Spritz…. äh… „durch NeoCoV“ ist in den nächsten Jahren unausweichlich und allein das kann zu einem kompletten Systemkollaps führen. Wenn 80% der weltweiten Arbeitskraft durch ihre (zum Teil aufgezwungene) Fehlentscheidung krank werden und ein Drittel von diesen stirbt läuft gar nichts mehr in der Welt.

Um diese Szenarien einigermaßen unbeschadet überstehen zu können sollte man vorbereitet sein. In vielen Szenarien hängt sogar das bloße Überleben der Familie von der eigenen vorausschauenden Vorbereitung ab. Sobald eine Katastrophe begonnen hat, ist die Zeit zur Vorbereitung vorbei. Das wars! Man muss mit dem zurecht kommen was man bis dahin hat. Man muss also JETZT proaktiv handeln um seine Chancen signifikant erhöhen zu können. Der unvorbereitete Vater wird spätestens dann verzweifelte Panik bekommen, wenn sein Kind nach zwei Tagen durstet und hungert und dann muss er mit den anderen Menschen um die letzten verfügbaren Ressourcen kämpfen- während der vorbereitete Vater im Keller sitzt, sich zurücklehnt und Kaffee trinkt. Das ist eben der Unterschied. Hier mal ein paar Prepping-Basics aufgrund meiner Recherchen zum Thema. Ich werde hier die ideale Vorbereitung aufzeigen, dass heißt aber nicht das ich selber bereits perfekt vorbereitet bin. Ich bin selber erst seit 1,5 Jahren am „preppen“. Das ganze Thema hat eine steile und nicht enden wollende Lernkurve und es wird lange dauern bis man (allein aus finanziellen Gründen) zu 100% vorbereitet ist. Das muss auch nicht das Ziel sein. Davon sollte man auch nicht abgeschreckt werden, denn schon die minimalste Grundvorbereitung ist ein vielfaches besser als gar keine Vorbereitung! Diese Aufklärung dient auch dem Grundsatz der „Herdenimmunität“: Je mehr Leute vorbereitet sind, desto weniger Panik und Chaos und desto besser für die gesamte Menschheit. Das hat auch nichts mit Panik-Mache zu tun. Eine Katastrophe ist immer so lange undenkbar bis sie eintritt – nur dann ist es zu spät. Wenn du schwarze Wolken am Horizont siehst und eine Regenjacke und einen Regenschirm einpackst, hast du dann Panik davor dass es regnen wird? Oder bereitest du dich einfach darauf vor für den Fall eines Gewitters nicht nass zu werden? Wenn du eine Haftplicht-Versicherung abschließt, hast du dann Panik davor etwas zu zerstören? Oder ist es einfach sinnvoll sich vor einem potenziellen finanziellen Ruin zu schützen? Es wird vielleicht Zeit die dunklen Wolken am Horizont zu erkennen und entsprechend zu handeln… kommt ein Sturm auf uns zu?

https://www.youtube.com/embed/ey1Z0VhAQdA?version=3&rel=1&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&fs=1&hl=de&autohide=2&wmode=transparentSo fühl ich mich leider zu oft wenn ich versuche Menschen in meinem Umfeld für sowas aufzuklären … und man nur den „Spinnst du?“-Blick kriegt… Die allermeisten Menschen haben den Schuss einfach noch nicht gehört. Einfach nur extrem frustrierend.

Die „3-Zeit-Regel“ ist eine gute Eselsbrücke um die Prioritäten bei der Vorbereitung zu klären.

  • 3 Sekunden ohne Hoffnung: Jede Vorbereitung ist vollkommen nutzlos wenn man in einer Krise den Überlebenswillen verliert. Man braucht stehts die Hoffnung, dass man es schaffen wird und dass bessere Tage kommen werden. Es gab bereits gut vorbereitete Menschen, die in schlimmen Krisen schnell aufgaben und verdursteten/verhungerten, weil sie nichts mehr essen wollten oder Selbstmord begingen. Genauso gab es völlig unvorbereitete Menschen, welche die aller widrigsten Bedingungen überlebt haben, einfach nur weil sie einen unbändigen Überlebenswillen und Hoffnung hatten. Der Glaube und Wille kann Berge verschieben. Vielen Leuten hilft hier eine spirituelle/religiöse Basis in ihrem Weltbild um die Hoffnung in den dunkelsten Momenten stehts aufrecht zu erhalten. Ich bin überzeugt davon, dass der Zusammenbruch dieser Welt passieren muss, nach einer strickten Timeline abläuft und die Gläubigen nach ein paar Jahren „rausgeholt“ werden. Man muss nur bis zu einem bestimmten Punkt durchhalten und überleben! Und der Glaube kann der Wind unter den Flügeln sein der einen da hin bringt…
„Der Kluge sieht das Unglück kommen und verbirgt sich; die Unverständigen laufen weiter und müssen büßen.“ (Sprüche 22;3)
  • 3 Minuten ohne saubere Luft: Ohne Sauerstoffzufuhr stirbt ein Mensch sehr schnell. Für die meisten Menschen wird hier nach maximal 2 Minuten Bewusstlosigkeit eintreten, nach spätestens 5 Minuten ist man Hirngeschädigt oder stirbt. Doch auch unsaubere Luft kann schnell zu einem großen Problem werden. Die Sauerstoff-Zufuhr kann durch Staub Verunreinigungen nach explodierenden Gebäuden gestört werden (denkt an Staublungen an 9/11). Der Rauch bei Gebäude- und Wald-Bränden kann zu einer Kohlenmonoxid-Vergiftung führen. Bei einem längeren Stromausfall steigt die Chance auf Flächenbrände enorm, denn es werden mehr Kerzen und Gaskocher verwendet, es könnten soziale Unruhen mit Bränden stattfinden und die Feuerwehr kann ausfallen. Mal abgesehen von den ganzen Flugzeugen die bei einem EMP aus dem Himmel fallen werden und für ein Flammeninferno sorgen werden. Das Pfefferspray und Tränengas der Polizeibehörden und Soldaten, die versuchen Ruhe in das Chaos zu bringen, kann die Schleimhäute in Lunge, Nase und Augen stark reizen und zu Atemnot und Schmerzen führen. Chemische Waffen können bei Einatmung die Lungen zerstören und zur Erstickung oder schmerzhafter Reizung führen. Atombomben und Nuklearkatastrophen durch Kernkraftwerke führen zu radioaktiven Partikeln oder radioaktiven Staub in der Luft, der eingeatmet werden kann und zu Krebs, Strahlenkrankheit und baldigen Tod führen wird. Bei einem Total-Blackout halten die Notstromaggregate für die Kernkraftwerke hierzulande vielleicht noch bis zu einer Woche. Aber wie schaut es im europäischen Umland aus? Da sind sie zum Teil vielleicht schon nach ein paar Tagen leer. Die dadurch ausgelösten Kernschmelzen werden zeitgleich zu mehreren Chernobyl/Fukushima Szenarien führen… und der radioaktive Fallout kennt keine Grenzen. Ohne verfügbares Informationsnetz wird man logischerweise von radioaktiven Wolken nicht gewarnt werden können. Auch Brände in Chemie-Fabriken, Waffenlagern und Industrieanlagen können hochtoxischen Rauch erzeugen und das sind in einem Krieg die bevorzugten Ziele. Biologischer Terrorismus durch Pathogene oder Nano-Toxine können beim Inhalieren oder Kontakt zu tödlichen Krankheiten führen. Flutkatastrophen und Tsunamis können einen mitreißen und unter Wasser drücken. Füllen sich die Lungen mit Wasser droht ein ertrinken. -> Die Lösung: Für den Schutz vor chemischen, nuklearen, biologischen und radioaktiven Gefahren in der Luft (CNBR) braucht man eine Gasmaske mit einem CNBR-Filter die im Ernstfall schnell griffbereit ist (MIRA beliefert die NATO mit Gasmasken und verkauft auch an Privatpersonen. Sie sind die einzigen die Gas-Masken in Kindergröße anbieten und sie haben welche mit integriertem Trinkschlauch und Wasserflaschenaufsatz.). Bei ihr sollte eine Packung hochdosiertes Kaliumjodid beiliegen (dazu später mehr). Bartträger legen auch einen batteriebetrieben Trimmer, einen Nassrasierer und Rasierschaum bei – denn die Maske muss eng an der Haut anliegen. Bonuspunkte wenn man eine zweite Gasmaske im Auto lagert, so hat man sie auch außerhaus dabei. Ein Batteriebetriebener Geigerzähler kann in einer CNBR-Situation über Leben und Tod entscheiden. Gegen Staubluft und Tröpfcheninfektionen reicht auch eine platzsparende N95-Maske. Wenn ihr in einer Gegend wohnt in der eine Flutkatastrophe oder ein Tsunami ein realistisches Szenario ist (Flussnähe und nähe zu einer Meerküste), würde sich eine greifbare Schwimmweste lohnen die genau für solche Szenarien entwickelt wurde. So erhöht man seine Chancen einem Ertrinkungstot zu entgehen (TheUrbanPrepper hat ein umfassendes Tsunami-Survival-Kit erstellt). Bei einer Flut sollte man auf keinen Fall in den Keller gehen und noch versuchen Wertgegenstände zu retten. Es besteht die Chance das die Kellertür wieder zu geht, sich durch den hohen Wasserdruck nicht mehr öffnen lässt und man im volllaufenden Keller gefangen ist. In der Flutkatastrophe 2021 sind so einige Menschen ertrunken.
  • 30 Minuten ohne Sicherheit: In einem Blackout Szenario wird nach spätestens vier bis fünf Tagen absolute Anarchie herrschen. Über 90% der Menschen haben nur Essensvorräte für drei Tage daheim und Wasserflaschen haben sie meist noch weniger. Die meisten sind eben Kantinenessen, Döner auf dem Heimweg, einen stehts vollen Supermarkt um die Ecke und App-basierte Lieferdienste gewöhnt. Da sind die Kühlschranke, besonders bei Großstadtbewohnern, meistens relativ leer. Und Wasser kommt ja magisch aus der Wand, also warum schwere Kisten in den dritten Stock schleppen. Viele Stadtwohnungen bieten auch gar nicht den Platz für ein großes Vorratslager. Diese Menschen werden schon nach sehr wenigen Tagen sehr durstig und hungrig sein. Sie werden merken das niemand kommt um sie zu retten und werden dadurch zunehmend unzufrieden, wütend und verzweifelt. Supermärkte und Großlager werden bis dahin längst geplündert worden sein – Überwachungskameras und Alarmanlagen gehen ja nicht mehr. Diese Orte werden irgendwann auch echt gefährlich, wenn sich die Menschen um die letzten Vorräte prügeln oder panische Massen sich gegenseitig tot trampeln. Da sollte man als Prepper die Situation erstmal abwägen, ob es das Risiko überhaupt wert ist noch ein paar Last-Minute Einkäufe zu machen. Die Polizei kann ihre Arbeit nicht mehr verrichten, denn das Mobilfunknetz funktioniert ja auch nur noch einen Tag mit Notstrom und an dem wird es hoffnungslos überlastet sein. Doch selbst wenn man sie anrufen könnte, wie sollen sie bei den komplett verstopften Straßen irgendwo hinkommen? Alle wollen ja in so einer Situation zu den Liebsten, doch wenn der Sprit ausgeht bleibt die Karre liegen. Die Pumpen der Tankstelle funktionieren ja ohne Strom auch nicht mehr bzw. wäre ein bezahlen mit Kreditkarte sowieso nicht mehr möglich. Der tolle Tesla ist natürlich in so einer Blackout-Situation noch nutzloser. Im Falle eines EMP geht bei jedem Auto sofort sofort der Motor aus, denn dann sind die Zündkerzen und die Bordelektronik hin. Die meisten Menschen sind also hochgradig verzweifelt und die Sicherheitsbehörden können ihrer Arbeit wegen fehlender Kommunikation und Mobilität nicht nachkommen. Ob da noch Recht und Ordnung aufrecht erhalten werden kann? Ich wage es zu bezweifeln. Besonders wenn man sich vor Augen führt, dass die elektronischen Schlösser und Überwachungsmaßnahmen aller Gefängnisse und geschlossenen Anstalten natürlich auch ausfallen werden. Die Insassen werden die Chance natürlich sofort ausnutzen, die hilflosen Wachen überwältigen und abhauen. Kriminelle Opportunisten des Clan- und Drogenmilieu werden auch nicht lange fackeln und die Gunst der Stunde nutzen und somit die Ressourcen der Polizei auslasten. Die Obdachlosen, die ja von der Hand in den Mund leben müssen, werden sehr schnell verzweifelt werden und bald auch mit Gewalt versuchen was zu beißen oder zu trinken zu kriegen. Absolutes Chaos entsteht. Spätestens nach fünf bis sechs Tagen werden auch nach und nach Polizisten und Soldaten das Handtuch schmeißen, nach Hause gehen und nur noch ihre eigene Familie schützen (Zurecht. Die sind ja auch nur Menschen und keine Maschinen). Ab dann werden auch Privathäuser von kriminellen Gruppen geplündert und jeder ist auf sich allein gestellt -> Wie kann man sich da schützen? In dieser Situation braucht man ein Sicherheitskonzept, dessen Basis auf jeden Fall maximale Unauffälligkeit ist. Das geht schon mal damit los, dass man gar nicht erst vielen Leute erzählt das man Vorräte gelagert hat und trotzdem ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn hat. Hier ist es entscheidend so viele Nachbarn wie möglich zu überzeugen sich ebenfalls vorzubereiten und sich zu Zusammenarbeit in so einer Situation zu verpflichten. Fangt mit harmlosen Fragen an wie „Was würdet ihr machen wenn durch Stromausfall plötzlich drei Tage kein Supermarkt mehr offen hat?“ oder „Was ist wenn Putin uns wegen Sanktionen mit Cyberattacken angreift?“ und führt sie dann subtil an das Thema ran. Ohne gleich damit ins Haus zu fallen ein Prepper zu sein. Das muss JETZT getan werden. Die werden sonst nämlich alle vor der eignen Tür stehen und sich nicht mit einem Nein abwimmeln lassen. Wer sich in den ersten Tagen nicht an die Essensausgaben der Behörden anstellt, der macht sich direkt verdächtig selbst viel Essen im Keller zu haben. Sobald diese staatlichen Vorräte unweigerlich schnell ausgehen, wird sich die Nachbarschaft bei dir anstellen. Und so sehr man das auch möchte: Man kann nicht jedem helfen. Das ist ein richtiges Dilemma: Hilfst du nicht, werden sie dir feindlich gesinnt sein und dich vielleicht bei zunehmender Verzweiflung überfallen… aber hilfst du schon, stehen bald zehn Familien vor der Tür die auch was wollen. In beiden Fällen ist der wochenlange Vorrat nach zwei bis drei Tagen futsch und damit ist niemanden geholfen. Wer als einziger nicht sichtbar abnimmt, während alle anderen hungern, der erregt ebenfalls Aufmerksamkeit. Man sollte also die eigene Kalorienzufuhr trotz der Vorräte etwas senken. Man sollte insgesamt wie ein Otto-Normalo und maximal unauffällig und unfähig aussehen (Grey-Man Konzept). Man sollte sich auch keinen lauten Benzingenerator in den Garten stellen und das Haus hell erleuchten und laut Musik machen, während sonst niemand Strom hat. Rollos lässt man am liebsten unten und nagelt vielleicht Bretter an die Innenseite des Fensters. Man kann seine Türen und Fenster durch Scharniersicherungen etwas Einbruchssicherer gestalten und bei Plünderungen den eignen Vorgarten selber bewusst verdrecken und zerstören, so dass es so aussieht als ob dort schon geplündert wurde. Ein größeres Grundstück kann man sogar mit Tretalarm versehen, der einen warnt und den Eindringling blendet und lang genug desorientiert für den entscheidenden Erstschlag. Feuerwerkskörper können da auch helfen. Als letzte Selbstverteidigungslinie muss man sich aber wehren können. Jeder Bürger in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat das Recht laut § 32 StGB (DE) einen laufenden und rechtswidrigen Angriff auf sich, andere oder das Eigentum zu verteidigen, wenn andere Mittel nicht mehr möglich sind und die Selbstverteidigung verhältnismäßig ist (Notwehr). Vorausgesetzt in einer Situation des System-Kollaps pfeift dann noch jemand auf den Rechtsstaat – da könnten Gesetzte nur noch Druckerschwärze auf Papier sein. Von tödlicher Gewalt würde ich aber auch während eines System-Kollaps strikt abraten – schließlich gibt es universale Gesetze die man niemals brechen darf ✟. Welche legalen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung gibt es für Volljährige in Deutschland? Man könnte einen Baseballschläger oder Teleskopschlagstock griffbereit haben um dem Angreifer etwas über die Umme zu ziehen, aber dazu muss der Angreifer gefährlich nahe sein (beim Teleskopschlagstock ist der Besitz erlaubt, aber Mitführen illegal). Den Angreifer mit einem Pfefferspray oder einer Zwille mit Stahlkugeln auf Distanz zu halten ist deutlich besser. Es gibt auch Pfeffergels bei denen die Gefahr der Selbstverletzung durch Gegenwind deutlich geringer ist und die sich durch die fehlende Atomisierung der Capsaicin-Partikel besser eigenen um in geschlossenen Räumen eingesetzt zu werden. Eine Zwille ist in Deutschland nur noch ohne Armstütze erlaubt. Wenn die Polizei euer Pfefferspray findet, dann sagt ihr „Das habe ich zur Tierabwehr.“ (muss auch auf dem Spray draufstehen) und nicht „…zur Selbstverteidigung.“. Letzteres ist bei richtigem Pfefferspray nämlich nur für die Polizei erlaubt. Einfache Bürger dürfen dafür vorsätzlich nur CS-Gas verwenden, aber das scheppert halt nicht so gut und könnte bei Attackierenden, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol stehen, gar nicht oder nur sehr schlecht wirksam sein. Zur Notwehr darf man aber auch echtes Pfefferspray gegen Menschen einsetzen. Ein weiteres Verteidigungsmittel mit großen Abschreckpotenzial ist der 500.000V starke Elektroschocker (mit 9V Blockbatterie). Schon das knisternde Geräusch könnte manchen in die Flucht treiben. Achtet beim Kauf von einem Elektroschocker darauf, dass er PTB geprüft ist, sonst könnte der in Deutschland illegal sein. Ein Kubotan am Schlüsselbund und ein Neck-Knife an der Halskette sind legal, schnell griffbereit und können die letzte Verteidigungslinie auf nächster Nähe sein. Und dann gäbe es da natürlich noch einen nicht tödlichen Schreckschussrevolver. Für die gibt es Platzpatronen und Pfefferspraypatronen. Allein das Ding in der Hand zu haben (oder einen Warnschuss abgeben) wird sehr viele Plünderer und feindliche Eindringlinge in die Flucht treiben (was auch das Ziel dieser Waffe ist). Der Kauf und Besitz ist in Deutschland für jeden ab 18 Jahren frei erlaubt, aber für das Mitführen der Waffe außerhalb des eigenen Grundstücks braucht man einen kleinen Waffenschein! Wer keine Vorstrafen hat bekommt den kostenpflichtigen Schein aber ganz leicht beim zuständigen Landratsamt ausgestellt. Eine Spur heftiger, aber immer noch für jedermann frei verkäuflich, sind natürlich Armbrüste – je nach Pfeilmunition und Spannstärke sind die wirklich nicht ohne. Da gäbe es z.B. die Stinger 2, mit der man auch problemlos kleinere Tiere jagen kann. Selbstverständlich muss der Umgang mit den Verteidigungswaffen auch ein paar mal geübt werden, damit man sie im Ernstfall auch sicher einsetzen kann. Ein vorher absolviertes Selbstverteidigungstraining wird in so einer Situation der entscheidende Vorteil sein. Dazu gibt es Bücher und Youtube-Tutorials – diese können aber keinen echten Trainingskurs ersetzen. Die werden in jeder Stadt angeboten – einfach mal googlen. In vielen Situationen ist eine gute Kondition aber voll ausreichend um eine Gefahr abzuwenden. Nur bringt es nichts das Haus fluchtartig zu verlassen und die Vorräte den Plünderern zu überlassen. Ja ich weiß… viele Menschen haben bei dem Gedanken an Selbstverteidigungs-Waffen ein unangenehmes Gefühl… Nochmal: Selbstverteidigung ist die letzte Karte die man spielt und man sollte schauen maximal lange gar nicht erst in eine Situation zu kommen, in der man sich verteidigen muss um sich oder die Familie zu schützen. Und zwar indem man allen gefährlichen Situationen (Plünderungen) durch der eigenen Vorbereitung aus dem Weg geht und stets unauffällig bleibt. Doch für den Fall der Fälle sollte man vorbereitet sein.
  • 3 Stunden ohne schützende Unterkunft und Schutz vor den Elementen: In einer Katastrophe kann es passieren, dass das eigene Haus nicht mehr so schützend oder sicher ist wie zuvor. Ohne Strom gibt es keine Gaspumpen und ohne Heizung ist es im Winter nach ein paar Stunden drinnen nicht mehr wärmer als draußen. Sanktionen können zu Lieferschwierigkeiten und Ausfällen beim Gas führen. Durch schlimme Unwetter, soziale Unruhen, Plünderer, Krieg, chemische-, biologische- und nukleare Katastrophen kann man gezwungen sein von jetzt auf gleich die schützende Wohnung zu verlassen und zu fliehen. Und schon ist man den Elementen schutzlos ausgeliefert. In einem kalten Winter mit starken Winden kann ohne Isolierung oder Wärmequelle schon nach wenigen Stunden die Gefahr einer lebensbedrohlichen Unterkühlung und Frostbite an den Gliedmaßen bestehen. In einem nuklearen Winter oder einer Vulkanaschewolke zeigt sich die wärmende Sonne auch lange nicht mehr. Man braucht also die Materialien und die Fähigkeiten sich in jeder Situation mit Wärme versorgen zu können und sich vor den Elementen zu schützen. Das gefährlichste Element ist die freigesetzte radioaktive Strahlung durch Kernschmelzen, „dirty Bombs“ und Atombomben. Diese ionisierende Strahlung oder die in der Luft schwebenden radioaktiven Partikel führen beim eindringen in den Körper zur positiven Aufladung der Atome und somit zu Veränderungen in der DNA und den Zellen. Je nach absorbierter Dosis radioaktiver Energie (RAD bzw. Gray) kann eine unterschiedlich stark ausgeprägte Strahlenkrankheit entstehen. Etwa 0,6 RAD pro Jahr nimmt jeder Mensch natürlich auf und diese Dosis stellt für den Körper kein Problem dar. Erst bei 30-70 RAD Belastung entwickelt man Krankheitssymptome. Eine solch milde Belastung führt nur zu Kopfschmerzen und Übelkeit. AB 70-150 RAD wird man sich mehrmals Übergeben müssen, die Wundheilung nimmt ab und die Infektanfälligkeit nimmt zu. Kontaminierungen in diesen Dosierungen wird man noch überleben. Ab 150-300 RAD nimmt die Übelkeit stark zu, man wird schwach und da das Immunsystem nicht mehr richtig arbeitet werden Blutungen und Infekte auftreten. Brandwunden können durch die Strahlung auf der Haut verursacht worden sein und die Alten und Schwachen können ab diesen Kontaminierungen sterben. AB 300-500 RAD wird jeder mit starker Übelkeit, Schwäche, Durchfall, Appetitlosigkeit, Dehydrierung, Zersetzung der Haut, Haarausfall und Infektionen zu kämpfen haben und die Todesrate liegt in diesen Kontaminierungen bereits bei 50%. Ab 500 RAD Belastung haben Patienten spontane Blutungen, Fieber, blutiges Erbrechen, blutiger Durchfall, niedriger Blutdruck, Infektionen und Haarausfall. Die Todesrate nähert sich den 100%. Nach der Initialen Kontaminierung kann es Wochen dauern bis der Tod eintritt, wobei es bei dem Ausfall von medizinischer Versorgung auch schneller gehen kann. Aber selbst wer eine Strahlenkrankheit initial überlebt, hat nun durch die DNA-Schäden ein deutlich erhöhtes Risiko früher oder später eine Krebskrankheit zu entwickeln. Wie kann man sich vor Kälte, Hitze und Radioaktivität schützen? -> Es müssen mehrere redundante Möglichkeiten griffbereit sein, um ein stehts wärmendes Feuer zu machen (viele Feuerzeuge, viele Streichhölzer, Zippo und Gas, Feuerwetzstab, Zunder, Wachspapier-Anzünder, Grillanzünder, Kohle, Spiritus, trocken gelagertes Feuerholz, Holzofen, Feuerschale, Axt, Handsäge, Zugang zu mehr Feuerholz usw.). Sollte man gezwungen sein das Haus schnell zu verlassen hat man im Idealfall einen griffbereiten „Bug-Out-Rucksack“ bzw. Notfall-Rucksack vorbereitet mit den nötigsten Utensilien für 72h in der Wildnis. Fürs packen kann manchmal die Zeit zu kurz sein. Innerhalb dieser Zeit sollte man auch zu Fuß zu seinem vorher definierten Ausweichunterschlupf kommen (falls das Auto und der Zug nicht mehr möglich sind, Straßen blockiert sind oder Grenzübergänge kontrolliert werden). Zum Inventar der Bug-Out-Bag sollten unteranderem eine oder zwei Planen, eine Wolldecke, ausreichend Cord-Schnur und ein platzsparendes und auch bei Hitze kühles „Fresh & Black Zelt“ gehören (um unterwegs für Wind/Regen/Sonnenschutz und Wärmeisolierung bzw. kühlenden Schatten zu sorgen). Außerdem sollte ein warmer Schlafsack, Isolierdecken, mehrere Paar trockene Socken (am besten im Zipp-Beutel) und ein paar Fußsohlen-/Taschenwärmer. Diese Isolierdecken wiegen fast nix und können einen vor der Unterkühlung bewahren, wenn man z.B. bei einer Flut zu lange im Wasser war. Die Taschenwärmer gibt es inzwischen auch als elektronisches Gerät mit Akku, die auch als eine sekundäre Powerbank dienen können. Warme Jacken, feste Winterschuhe, Mützen, Handschuhe, Schals, Decken usw. hat sowieso jeder daheim. Gegen starke Sommerhitze bieten sich Cappie/Sonnenhut, Batterie- bzw. Akkubetriebene Handventilatoren oder USB-Ventilatoren für die Powerbank, sowie Sprühflaschen mit kühlem Wasser an, um sich vor einem Hitzschlag zu schützen. Die Cappie kann man auch nass machen um einen kühlen Kopf zu bewahren. Packt den Rucksack unbedingt für beide Jahreszeiten – oder wechselt jeweils das Inventar im September oder April. Man sollte natürlich die Fähigkeit besitzen bei Wind und jedem Wetter ein Lagerfeuer erzeugen zu können. Kriegst du das hin? Wenn man in der Wohnung bleiben kann, dann sollte man das immer tun und dort so lange wie möglich bleiben. Wer sich nach 24 Stunden nicht entschlossen hat zu gehen, der hat seine Chance eigentlich vertan. Ab dann wird es draußen in einem Blackout-Szenario zu gefährlich und die Straßen werden zunehmend verstopft sein. Sollte die Heizung im Winter ausfällen, dann sollte man alle Fenster und Türen stehts geschlossen halten um die Wärme noch wenigstens einen Tag einigermaßen drin zu behalten. Ein aufgestelltes Camping-Zelt im Schlafzimmer der Wohnung bietet eine zusätzliche Isolierungsschicht an. Wenn man in diesem schläft wird es wärmer als so in der ausgekühlten Wohnung sein. Ein Holzofen ist absolut ideal um das Haus autark zu wärmen, ist aber natürlich durch den Kaminrauch auffällig und könnte eine unangenehm große Masse an frierenden Menschen anziehen die keinen Ofen haben. Viele im Raum aufgestellte Teelichter und Kerzen sorgen nicht nur für Licht, sondern können das Zimmer tatsächlich auch um ein paar Grad erwärmen, also lohnt sich ein großer Kerzen-Vorrat (dazu später mehr). Ein Teelichtofen verstärkt diesen Effekt noch mehr. Wer ein Jurte-Zelt sein eigen nennt kann auch im Zelt ein wärmendes Lagerfeuer machen und zu jeder Jahreszeit gemütlich im Garten campen und theoretisch so leben wie die Nomaden früher gelebt haben. Eine Wärmepumpe ist eine langfristige Anschaffung, welche die eigne Erhitzung der Wohnung vollkommen unabhängig vom Gassystem (und entsprechenden Sanktionen) macht. Die Gaswärmepumpe braucht zwar auch Strom, könnte allerdings durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach betrieben werden. Jeder mit einem Holzofen oder einer Feuerschale sollte stehts einen großen Vorrat an trockenem Feuerholz oder Briketts haben. In einem kalten Winter kann der Holzverbrauch ohne die Gasheizung extrem hoch werden. Bei nuklearen Fallout sollte man sofort zu einem Unterschlupf, um sich von radioaktiven Staub zu befreien und vor weiterer Kontaminierung zu schützen. Zuerst muss man die äußerste Schicht Klamotten vorsichtig ausziehen und in eine Mülltüte außerhalb des Hauses legen und nie wieder anfassen. Danach wäscht man sich die Hände und putzt sich vorsichtig mit einem Feuchttuch das Gesicht, vor allem die Augenbrauen, Augenlieder und Lippen. Achtet darauf das man keine Partikel in offene Wunden oder Körperstellen reibt. Nun schneuzt man sich kräftig die Nase. Danach sollte man alle offenen Wunden mit Pflastern abdecken und sich gründlich mit Shampoo duschen oder in einem See waschen und frische Klamotten anziehen. Auch in der Wohnung sollte man die meiste Zeit eine N-95 Maske oder eine CNBR-Gasmaske tragen um potenzielle Staubaufwirbelungen nicht einzuatmen. Das Wasser der Leitung ist bei einem Fallout meistens so verdünnt, dass es noch in Ordnung ist um sich zu damit zu waschen, aber trinken sollte man ab sofort aus den Wasservorräten. Zu Behandlung von Symptomen der Strahlenkrankheit sollte man Schmerztabletten, Durchfallmedikamente, Elektrolyt-Pulver, Antibiotika, Wundgels und Medikamente gegen Übelkeit da haben. Die ersten zehn Tage kann man hochdosiertes Kaliumjodid einnehmen um den Eintritt von radioaktivem Jod in der Schilddrüse zu verhindern und Schilddrüsenkrebs abzuwenden. Sobald ein nuklearer Vorfall passiert verabreicht man sofort den Kindern eine 65mg Dosis Kaliumjodit und als Erwachsener nimmt man 130mg Kaliumjodit (wirkt 24 Stunden). Sobald die Strahlung nachlässt kann man diese Behandlung beenden, aber man sollte sie in jedem Fall nur maximal 10 Tage am Stück machen. Manche Regierungen (wie z.B. die Schweiz oder Norwegen) haben für den Ernstfall an alle Haushalte eine Packung verschickt. Ominöser weise stockt die norwegische Regierung gerade an Kaliumjodit auf – sorgen sie sich um einen Nuklearkrieg mit Russland? Doch radioaktives Jod ist nur einer von mehreren potenziellen freigesetzten Isotopen einer nuklearen oder atomaren Katastrophe. Was ist mit radioaktivem Cäsium-137? Dagegen hilft der Pikmentfarbstoff „Berliner Blau“ der sich an Cäsium bindet und es sicher aus dem Körper spült. Unter dem Namen Radiogardase wurde der Farbstoff als Medikament bei Opfern der Tschernobyl-Nuklearkatastrophe und des Goiânia-Unfalls erfolgreich eingesetzt. Leider ist ist das Medikament verschreibungspflichtig, aber da der Stoff natürlich auch als Farbe eingesetzt wird sollte es alternative Beschaffungsmöglichkeiten geben. Gegen Vergiftungen mit Plutonium und Uran soll Diethylentriaminpentaessigsäure (DTPA) helfen. Seit Fukushima werden einige neue Strahlenmedikamente entwickelt, aber die meisten sind noch nicht Marktreif. Doch es gibt auch drei Nahrungsergänzungsmittel die nachweißlich mehr oder weniger den Körper von radioaktiven Partikeln befreien können und bei der Strahlenkrankheit als Notmittel eingesetzt werden können: Spirulinapulver aus der Blaualge, Pektin aus Äpfeln und vor allem dem Apfelessig und die Aminosäure R-Alpha-Liponsäure. Letztere wurde in einer Studie bei Kindern aus Tschernobyl erprobt: Die Urinausscheidung von radioaktiven Isotopen wurde erhöht und die durch die Strahlung verursachten Schäden an den weißen Blutkörperchen wurden verringert. Das lohnt sich also auf Vorrat zu haben. Fenster und Türen bleiben ab sofort luftdicht geschlossen (mit Klebestreifen abdichten) und die Wohnung sollte nur noch mit einer CNBR-Gasmaske, einem Dosimeter und einem CNBR-Schutzanzug verlassen werden. Bedenkt aber dass dieser Anzug nicht vor Gamma-Strahlung schützt, sondern zusammen mit der Gasmaske nur radioaktive Partikel, biologische und chemische Stoffe von der Haut, den Haaren, den Schleimhäuten und den Körperöffnungen fernhält. Dabei sollte man die Zeit draußen möglichst kurz halten und die Distanz von der radioaktiven Quelle möglichst hoch halten. Bei einer Kernschmelze sind zehn Kilometer ein sicherer Mindestabstand, aber man muss natürlich auch wegen dem Fallout stehts die Windrichtung im Blick haben (entweder per metriologische Berichterstattung oder durch die eigene Messung). Der kann sich über hunderte Kilometer verbreiten. Im Gegensatz zu einem Geigerzähler misst ein Dosimeter die aufaddierte Strahlungsbelastung über die Zeit und ist damit etwas besser geeignet um sich zu schützen. Bei einer Atomexplosion wird die Strahlung im Epizentrum in den ersten Stunden nach der Zündung extrem hoch sein, wird aber durch die Halbwertszeit über die nächsten drei Tage schnell an Intensität verlieren. Nach 24 Stunden kann die Strahlungsbelastung schon nur noch ein Zehntel von der Ursprungsbelastung sein. Es wird zwar viele Jahre dauern bis sie komplett weg ist, aber schon nach ein paar Tagen ist sie niedrig genug um sicher fliehen zu können. In den ersten Tagen sollte man also das Haus gar nicht verlassen. Wenn man zu nah an der Quelle ist muss man sich hinter Bunker-Wänden schützen. Hier sollte man sich die sogenannte Halbierungsdicke für verschiedene Materialien merken. Es ist die Dicke eines Materials die notwendig ist um die Konzentration der durchdringenden (und hochgefährlichen) Gamma-Strahlung zu halbieren. Bei Blei reicht bereits eine 1cm dicke Schutzschicht, bei Stahl braucht man 2,5 cm, bei Beton braucht man 6cm, bei Erdboden braucht man 9cm, eine Schicht aus Wasser (z.B. wenn man unter Wasser ist) muss 18cm dick sein und Holz muss 28cm dick sein. Was heißt das nun im Klartext? Wer in einem Bunker mit 6cm dicken Betonwänden ist bekommt nur noch halb so viel Gamma-Strahlung ab, wer die Betonwand aber auf 12cm verdickt, der wird nur noch ein Viertel der Strahlung abbekommen. Und bei einer 18cm dicken Betonwand bekommt man nur noch ein Achtel der Strahlung ab. Hinter 60cm dicken Betonwänden sind die Strahlungswerte auch bei Nähe zum Epizentrum der Atombombe verschwindend gering und man kann (voraus gesetzt man wird nicht durch die Druckwelle getötet) die tödlichste Strahlung ein paar Tage aussitzen und dann den Bunker sicher verlassen und schnell fliehen. Diesen Effekt würde man aber schon mit 10cm dicken Bleiwänden erreichen können – daher könnten Bleidecken unter denen man die ersten Stunden verbringt auch helfen. Man kann einen Teil der Wohnung mit abschirmenden Material verkleiden um dich vor nicht-ionisierenden Strahlung wie Mobilfunk oder Mikrowellen zu schützen um so vor EMF-Warfare geschützt zu sein. Eine simple und einfache Lösung sich vor radioaktiven Gefahren zu schützen ist einfach einen Wohnort zu haben der das Risiko einer solchen Katastrophe minimiert. Also möglichst weit weg von Kernkraftwerken und potenziellen Zielen von Atombomben zu wohnen. Also die großen Ballungszentren und die Nähe zu Militärbasen und US-Atombombenlagern zu meiden. Die Meidung von Ballungszentren verringert auch die EMF-Belastung.
  • 3 Tage ohne Wasser: Man kann eine gute Weile ohne Essen auskommen bevor man verhungert, aber drei Tage ohne Wasserzufuhr und es wird hochgradig lebensgefährlich. Für die meisten Menschen ist es ein Naturinstinkt in einer Notsituation erstmal an die Essensversorgung zu denken. Dabei vergessen die meisten Menschen, dass Wasser um ein vielfaches Überlebenswichtiger ist. Vermutlich weil die Wasserversorgung so allgegenwärtig ist, dass man über dessen nicht-Vorhandensein nie einen Gedanken verschwendet hat. Doch sobald der Strom großflächig ausfällt funktionieren keine Wasserpumpen mehr und schon kommt das Wasser nicht mehr magisch aus der Wand. Nach 24 Stunden Dehydrierung wird ein Mensch so durstig sein, dass er absolut alles daran setzen wird um an Wasser zu kommen. Alles andere wird zweitrangig. Die Stimmung und Konzentration werden im Keller sein und die Verzweiflung wird hoch sein. Nach 48 Stunden wird man körperlich bereits so schwach sein, dass man bereits Schwierigkeiten bekommt überhaupt noch der Suche nach Wasser nachzukommen. Man wird sehr viel liegen und von Konzentration kann keine Rede mehr sein. Spätestens jetzt wird man aus Verzweiflung auch auf unsaubere Wasserquellen der Natur zugreifen und sich bakterielle und parasitäre Infektionen einfangen. Doch der daraus entstehende Durchfall beschleunigt den Flüssigkeitsverlust nur noch mehr. Nach 72h ist die Dehydrierung so weit fortgeschritten, dass die Organe nach und nach beginnen zu versagen. Ab hier kann der Tod durch verdursten jeden Moment eintreten (besonders bei Hitze). Die Lösung -> In so einer Situation könnte es sein, dass die Pumpen noch ein paar Minuten oder Stunden funktionieren bevor sie ganz den Geist aufgeben. Sobald es draußen also überall finster wird, das Wasser aber noch läuft, sollte man sofort die Badewanne, jedes Waschbecken und jeden leeren Behälter im Haus, wie Eimer, Vasen, Gläser und Schüsseln noch schnell mit Wasser füllen. Bei einem Totalzusammenbruch werden die Behörden irgendwann die nationalen Notwasser-Reserven öffnen und jedem Bürger 2,1l pro Tag zu Verfügung stellen. Etwa 5000 Stück dieser Untergrund-Wassercontainer gibt es in Deutschland und ihre Standorte sind geheim, doch auch die werden ziemlich schnell zu neige gehen und dann wird sich um die letzten Tropfen geprügelt. Darauf ist also kein Verlass. Man sollte also mehrere Sechserpack 1,5l PET-Flaschen von stillem Mineralwasser und (faltbare) Kanister mit sauberen Trinkwasser daheim gelagert haben. Um die 45 Liter sind ein guter Startpunkt – jedoch sollte das langfristige Ziel schon deutlich mehr sein. Euer erster Meilenstein sollte ein zweiwöchiger Vorrat sein, dann ein einmonatiger und schließlich ein dreimonatiger bzw. sechsmonatiger Vorrat. Ein gute langfristige Möglichkeit dafür wären mehrere große und abgeschlossene 200l Fässer in der Garage. Wer sechs Monate Blackout überlebt der schafft es wahrscheinlich auch danach beliebig lange weiter. Bedenkt das ihr mindestens 1,5 Liter am Tag zum trinken braucht und dann auch noch Wasser zum kochen und für die „Katzenwäsche“. Duschen wird ab diesem Moment ein Relikt der Vergangenheit – gründlicheres Waschen wird nur noch in Seen und Flüssen möglich sein. Etwa 2,5 bis 3 Liter pro Tag und Person sind also das Existenz-Minimum mit welchem ihr planen solltet. Unterschätzt nicht das ihr eventuell mehr laufen müsst als ihr gewöhnt seid und dadurch mehr Wasser verbrauchen könntet. Sobald die Wasserversorgung zusammenbricht solltet ihr sehr sparsam mit dem Vorräten umgehen. Irgendwann werden sie aber unweigerlich ausgehen, man sollte also auch Möglichkeiten parat haben um sich langfristig mit sauberen Wasser versorgen zu können. Sprich: Die massiven Wasservorräte der Natur für sich zu nutzen. Da bietet sich schon mal eine oder mehrere Regentonnen mit Wasserfilter im Garten an, denn Regenwasser ist normalerweise Trinkwasser (außer beim sogenannten „Fallout“ einer Nuklearkatastrophe). Dieses Regentonnenwasser kann man auch nutzen um angebautes Gemüse in Trockenphasen zu bewässern wenn die Wasserversorgung eingebrochen ist. Weitere Möglichkeiten um das Fluss- und Seewasser in der Natur trinkbar zu machen: Ausreichend langes aufkochen über dem Feuer oder Gaskocher (tötet Bakterien und Parasiten, für die Schwebestoffe braucht man aber noch einen (Kaffee)-Filter, Chlortabletten mit Silberionen (eine pro Liter) und ein Lifestraw (Strohhalm der Schadstoffe und Bakterien filtert). Über Kondensationsprozesse kann man auch Meerwasser trinkbar machen. Man sollte jedes Seewasser oder Flusswasser vorher auf chemische oder fäkale Verunreinigungen überprüfen – diese werden mit der Zeit bei einer Blackout-Situation in der Natur zunehmen. In einer CNBR-Situation könnte ein Geigerzähler einen vor radioaktiven Wasserquellen warnen.
  • 3 Wochen ohne Essen. Man kann deutlich länger ohne Essen als ohne Wasser auskommen. Trotzdem wird man irgendwann verhungern. Bei einem Blackout gehen der Kühlschrank und die Gefriertruhe aus und das Essen wird so im Sommer schnell schlecht. Dieses sollte man also zuerst aufbrauchen. Aber bedenkt dass der Herd natürlich auch keinen Strom hat und das Gas für den Gasherd kommt ja auch nicht mehr. Einkaufen ist wenn überhaupt nur noch bedingt möglich und nur solange man Bargeld parat hat. Selbst wenn es geht, so werden keine weiteren Lieferungen mehr ankommen, denn die Trucks werden zu Opfern des Verkehrskollaps. Die kleinen Just-in-Time Lager der Supermärkte werden von der unvorbereiteten Bevölkerung nach einem Tag leert gekauft sein. Ab dem zweiten Tag werden sie nicht mehr öffnen und spätestens ab den dritten Tag werden alle Reste geplündert worden sein. Großmärkte wie die Metro werden spätestens ein Tag später auch leer geplündert sein. Die Regierung wird die Grundreserven auspacken und durch die Bundeswehr an die Bevölkerung verteilen, doch besonders lange halten die auch nicht. Die wurden nämlich gar nicht für Krisen diesen Ausmaßes gedacht. Das TAB analysiert im Auftrag des Deutschen Bundestages umfassend und vorausschauend die Potenziale wissenschaftlich-technischer Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. In ihrem Paper „Was geschieht bei einem Blackout? Folgen eines langandauernden und großräumigen Stromausfalls“ kommen sie für unsere Politiker zu einem vernichtenden Fazit: „Die Folgenanalysen haben gezeigt, dass bereits nach wenigen Tagen im betroffenen Gebiet die flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit (lebens)notwendigen Gütern und Dienstleistungen nicht mehr sicherzustellen ist. Die öffentliche Sicherheit ist gefährdet, der grundgesetzlich verankerten Schutzpflicht für Leib und Leben seiner Bürger kann der Staat nicht mehr gerecht werden. Damit verlöre er auch eine seiner wichtigsten Ressourcen – das Vertrauen seiner Bürger.“ Uff. Ziemlich bald darauf werden auch die Küchen von Restaurants und Kantinen geplündert. Wer dann noch Nahrung hat, z.B. ein Bauer, der wird sie zu horrenden Preisen verkaufen. Da wird die Kartoffel dann für 10€ oder mehr pro Stück verkauft. Jeder braucht was zu essen, also bekommt es derjenige der am meisten bieten kann. Zu dem Zeitpunkt werden die Menschen feststellen, dass ohne funktionierende Geldautomaten die zirkulierende Bargeldmenge nicht ausreicht um vernünftig Handel zu betreiben. Sie werden zudem feststellen, dass man Geldscheine doch nicht essen kann. Eine Tauschökonomie wird entstehen. Nach einer Weile werden die Menschen aus den Städten wandern und wie Heuschrecken die Felder der ländlichen Bauern plündern. Krieg ist nicht fair und in der Vergangenheit wurden feindliche Bevölkerungen durch Zerstörung der Felder auch schon ausgehungert. Nach einer Woche werden die Nahrungsmittel dann ziemlich rar sein und viele Millionen Menschen beginnen zu hungern. Ab dann steigt die Gefahr für Prepper von verzweifelten Menschen überfallen zu werden, sobald sie Wind von potenziellen Vorräten kriegen. In einem Szenario des B- oder C-Waffen Angriffs könnte man gezwungen sein sich für mehre Tage in der Wohnung zu verbunkern und von den Reserven zu leben. Krieg, Pandemien und wirtschaftliche Zusammenbrüche können die Versorgungskette stören oder komplett zerstören und so zu Lieferengpässen führen. Auch so können die Supermarkt-Regale leer werden. Die Hyperinflation in die wir gerade reinschlittern könnte Essen unbezahlbar machen, Supermarktketten über Nacht finanziell ruinieren und ebenfalls zu Plünderungen führen. Ein erwachsener Mensch braucht mindestens 1200 Kalorien am Tag um nicht in den Hungermodus zu kommen. Idealerweise bekommt ein erwachsener Mann aber 2500 Kalorien am Tag und eine erwachsene Frau 1900 Kalorien pro Tag (je nach Alter, Größe und Gewicht). Dieser Bedarf kann aber um bis zu 500 Kalorien ansteigen, wenn man über eine Stunde lang starke körperliche Anstrengung verrichten muss, zum Beispiel wenn man sein Haus fluchtartig verlässt und erstmal 15km laufen muss. Fällt die gewohnte Kalorienzufuhr komplett aus wird man hunger kriegen und sich erstmal schwächer und gereizter fühlen. Nach etwa 24-48h wird der Körper in den Ketogenesis Zustand verfallen und beginnen die Fettreserven in Energie zu verwandeln. Hier bekommt man plötzlich wieder Energie und gute Laune. Diesen Zustand kennt man vom Fasten und man sollte ihn nutzen um weitere Nahrung zu beschaffen. Denn er hält nicht ewig… je nach Körperfettanteil reichen diese Reserven nur wenige Wochen und irgendwann werden sich die ersten Makro- und Mikronährstoffmängel bemerkbar machen. Bald wird man zu schwach sein um mit der Nahrungsmittelsuche weiter zu machen. Wenn man dann nicht mehr gefunden wird und Hilfe bekommt wird man verhungern. -> Die Lösung ist auch hier vorbereitet zu sein. Man sollte einen Vorrat von verschiedenen lang haltbaren Nahrungsmitteln sicher, kühl und trocken lagern. Habt sie auch vor neugierigen Blicken der Nachbarn geschützt. Startet hier wieder mit einem zweiwöchigen Vorrat und steigert euch so lange hoch bis ihr eventuell bei einem sechsmonatigen Vorrat angelangt seid. Ihr braucht verschiedene Konserven-Dosen, Reis, Nudeln, Linsen, Bohnen, Soßen, Haferflocken, Honig, Einmachglas-Kartoffeln, Jod-Salz mit Folsäure, Zucker, Mehl, Hühner-und Gemüsebrühe, fermentiertes Gemüse und Multivitamintabletten. Die meisten Kalorien pro Cent Einkaufspreis bekommt man bei Reis. Kohlenhydrate geben nicht so lange Energie wie Proteine und Fette, davon solltet ihr auch unbedingt einiges dabei haben. Zum Beispiel in Form von Dosenfleisch, Beef Jerky, Bockwurst in der Dose, Dosenfisch, Dosennüssen, Erdnussbutter und Öl. Einen veganen Lebensstil wird man sich dann frische- und kalorientechnisch nicht mehr erlauben können. Man kann auch ein großes Gefrierfach voller Rinder-, Schweine- oder Hühnerfilets haben und sobald dieses bei einem Blackout auftaut kann man es sofort in einer Räuchertonne selber räuchern und selber beginnen mit Salz und Gewürzen zu pöckeln. So wird das Fleisch für mehrere Monate haltbar und bietet energiereiche Proteine und Fette. Es gibt auch sehr lange haltbares Vollmilch- oder Rühreipulver (die Pulver von Trek’n’Eat halten 5 Jahre und sind lecker). Achtet auch darauf genügend Obst- und Gemüse-Konserven für die Vitamine und Ballaststoffe zu haben. Wer Gemüse im Garten hat spart sich die Gemüse-Konserven für den Winter auf. Man sollte auch wissen wo man in der heimischen Natur nährstoffreiche Pflanzen & Kräuter findet. Aus dem Mehl, Wasser, etwas Salz und bisschen Öl kann man sich über einem Lagerfeuer ganz einfach sein eigenes Fladenbrot backen. Man kann sich auch superleicht aus ein paar Ziegelsteinen und etwas Feuerholz überall einen Kochofen bauen. Allgemein braucht ihr natürlich auch noch einen oder mehrere Gaskocher mit einem guten Vorrat an Butangasflaschen um das Essen zu erwärmen und zuzubereiten. Ihr sollte auch mehrere Dosenöffner parat haben (falls einer kaputt oder verloren geht) und am besten solltet ihr die Dosen kaufen die man ohne öffnen kann. Wenn ihr ein Haustier habt müsst ihr natürlich auch einen Essenvorrat für den lieben Vierbeiner anlegen, bedenkt jedoch dass Tiere auch problemlos aus Pfützen trinken können und man nicht das saubere Trinkwasser an sie „verschwenden“ muss. Wer ein Baby hat braucht natürlich auch Babynahrung. Löslicher Kaffee, Tee, Schnaps, Wein, Zigaretten und Süßigkeiten lohnen sich auch im Lager zu haben. Wenn man das nicht selber braucht, dann sind diese Genussmittel in einer Tauschökonomie wahres Gold wert. In der großen Depression konnte man im Tauschhandel einzelne Zigaretten gegen Essen eintauschen. Rotiert die Konserven durch wenn sie kurz vor dem Ablauf des MHD stehen. Besonders Öl, Soßen und die Haferflocken werden am öftesten durchrotiert werden müssen. Tipp: Im Supermarkt die Dosen ganz hinten aus dem Regal rauskramen, die sind manchmal etwas länger haltbarer als die ganz vorne am Regal. Ich habe bis auf ein paar Ausnahmen nichts in mein Lager gestellt was nicht mindestens zwei Jahre haltbar ist. Prinzipiell kann eine unbeschädigte Dose auch noch einige Jahre nach dem Ablauf des MHD gegessen werden, nur der Geschmack, die Farbe und der Vitamingehalt werden nicht mehr ideal sein. Solange das Essen aber nicht schlecht riecht ist es immer noch unbedenklich zum essen und gibt wertvolle Kalorien. Bei verbeulten Dosen, z.B. wenn sie runterfallen ist, wäre ich aber vorsichtig. Doch auch dieses Essen wird langfristig irgendwann ausgehen. Daher sollte man auch ausreichend Samen gelagert haben und selber Nahrungsmittel anbauen. Habt ein Gewächshaus, Gemüsebeete, Beerensträucher und vielleicht zwei Obstbäume im Garten. Wer keinen Garten hat der nutzt eben den Balkon maximal aus. Wenn beides fehlt muss man auf lange Sicht eh den Standort wechseln. Man kann in heimischen Gewässern Fisch angeln und in heimischen Wäldern mit einer Armbrust oder Pfeil und Bogen kleinere Tiere jagen. Dies wird Überlebensnotwendig, denn das bisschen Gemüse im Garten wird kaum ausreichen um den täglichen Kalorienbedarf einer ganzen Familie langfristig zu stemmen. Man kann im Garten Hühner und Hasen zur eigenen Fleisch- und Eierproduktion halten. Die entsprechenden Fähigkeiten dazu sollte man sich JETZT aneignen. Entsprechendes Equipment (Erde, Samen, Werkzeug, Garten-Werkzeug, Hühnerdraht, Futter usw.) kann man bereits jetzt vorrätig haben, selbst wenn man keine Hühner hat. Vielleicht kommt man ja dann wenn man Hühner braucht an welche ran (indem man z.B. zwei Flaschen Schnaps an einen durstigen Bauern gegen ein Huhn eintauscht oder so).
  • 3 Monate ohne Kommune und Selbstversorgung. Nach drei Monaten eines nationalen Blackout-Szenario werden bereits dutzende Millionen Menschen an fehlender medizinscher Versorgung, Durst, Hunger, bakterieller Krankheiten, Hyperthermie, Bränden, sozialen Unruhen, Plünderern und mehr gestorben sein. Die US-Behörden gehen davon aus das 90% aller Amerikaner im Falle eines EMP-Angriffes im ersten Jahr sterben würden (also über 330 Millionen Menschen). Es herrscht inzwischen nur noch das Recht des Stärkeren. Bis dahin sollte man bereits Allianzen mit anderen vorbereiteten Menschen gegründet haben. Der Großteil der unvorbereiteten Menschen wird es nicht bis hierher geschafft haben. Alle die keinen stabilen Glauben hatten oder mental nicht annähernd gewappnet waren, werden bereits aufgegeben haben. Nun wird es Zeit die Zivilisation wieder aufzubauen (und vielleicht die Eliten aus ihren 10 Jahres-Bunkern zu räuchern). Es ist vollkommen unrealistisch in so einer Welt alleine klar zu kommen – selbst als sehr gut vorbereitete Person schwinden deine Chancen nach drei Monaten signifikant, wenn kein langfristiger Plan bereitsteht. Man braucht eine Gruppe motivierter Menschen unterschiedlicher Fähigkeiten, die sich gegenseitig unterstützen und zusammen eine Kommune aufbauen. Das gilt auch in einem CNBR-Szenario, nur muss man da wohl erst längere Zeit aus der Gefahrenzone auswandern und woanders neu anfangen. Diese Kommune muss es schaffen sich autark ernähren zu können. Das heißt es müssen genügend Anbaufläche, Samen und Wasserquellen zusammenkommen. Es müssen Tiere gehalten und gejagt werden. Man braucht eine Angel, Pfeil & Bogen, Jagdgewehre und Survival-Fähigkeiten. Es muss genügend Verständnis für Naturmedizin bestehen um sich selber mit dem nötigsten versorgen zu können. Kurz: Man muss so wie früher leben können. All diese Fähigkeiten muss man sich JETZT aneignen. Es muss genügend Sicherheit bestehen um diese Kommune vor anderen Gruppen schützen zu können. Der Übergang von den letzten Reserven bis zur Eigenversorgung muss fließend sein. Wer es bis hierhin geschafft hat wird vermutlich noch deutlich länger weiter überleben können und eine neue Welt aufbauen.

Hier möchte ich noch schnell ein paar Sachen erwähnen die es nicht in die „3-Zeit-Regel“ geschafft haben, aber trotzdem unglaublich wichtig sind!

  • Medizinische Versorgung und Hygiene: In einem Blackout-Szenario haben die Krankenhäuser noch Notstrom-Aggregate für einen Tag, manche vielleicht auch für bis zu drei Tage. Doch dann ist Schluss. Menschen die auf Maschinen zum Überleben angewiesen sind werden dann sterben. Wer einen Herzschrittmacher hat wird bei einem EMP direkt sterben – Kranke und körperlich Eingeschränkte werden nicht lange machen. Die Dieselgeneratoren lassen sich auch nicht mehr ewig weiterbetreiben, denn die Tanken funktionieren ja auch nicht mehr. Es gibt zwar durch Generatoren betriebene Not-Tankstellen für die Behörden (Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, THW, Krankenwagen usw.), aber wie soll das Benzin zum Krankenhaus wenn der Verkehr kollabiert ist und die Straßen verstopft sind? Nach drei Tagen werden aus dem selben Grund den Krankenhäusern auch die Materialien ausgehen. Hausärzte haben kein Notstrom-Aggregat und daher bleibt die Praxis zu – ohne funktionierende Abrechnung und ohne funktionierende Geräte gibt’s höchstens rudimentäre Behandlungen, falls man weiß wo der Arzt wohnt. Wahrscheinlich bleibt die ganze Belegschaft einfach daheim, den die werden ohne Auto und S-Bahn ja auch Schwierigkeiten haben zur Arbeit zu kommen. Freier Tag…. – vielleicht kommt der Strom ja auch morgen wieder? Apotheken werden nach zwei Tagen geplündert worden sein, wenn nicht sogar schon am ersten Tag. Die endzügigen Drogenabhängigen (Opiate, Benzodiazepine) werden da nicht lange fackeln. Und sind die Scheiben erstmal eingebrochen geht auch jeder andere rein und bedient sich. Der illegale Drogenmarkt wird auch nur noch eingeschränkt funktionieren – und die Suchtkranken werden dann ziemlich schnell verzweifelt und unberechenbar. Lieferengpässe durch Krieg und Pandemien können die Apotheken auch leer machen. Kurz gesagt: Wer nicht vorgesorgt hat, der steht nun sehr beschissen da wenn er medizinische Behandlung braucht. Die meisten Menschen haben bereits vergessen, dass wir uns nur durch Antibiotika vom Mittelalter unterscheiden. Ohne die wird ein kleiner infizierter Messerschnitt wieder tödlich – besonders wenn die Immunsysteme nun geschwächt wurden. Menschen die dringend Medikamente zum überleben brauchen, sollten einen Vorrat dieser Medikamente sehr hoch priorisieren und nach natürlichen Alternativen in der Natur recherchieren. Die sind dann vielleicht nicht so potent, aber in der Not bestimmt besser als nichts. Die aktuell ablaufende Pandemie erfordert natürlich auch einen Vorrat bestimmter Medikamente und präventiver Nährstoffe. Der Amazon-Postbote wird nicht in jeder Situation kommen können – internationaler Transport wird ja jetzt schon von Woche zu Woche stockender. Der Punkt Hygiene wird auch gerne unterschätzt. Ohne Strom gehen keine Wasserpumpen mehr und somit geht auch die Spülung der Toilette nur noch einmal. Man kann zwar noch Regenwasser in den Wasserkasten schütten, aber nach drei Tagen ohne Strom und Reinigung wird die Kanalisation endgültig verstopft sein. Auch Unwetterkatastrophen können Teile der Kanalisation zerstören. Die Menschen werden also anfangen ihr Geschäft auf der Straße zu verrichten. Das duschen und baden gehört der Vergangenheit an, also werden die Menschen anfangen zu stinken und eventuell Hautinfektionen bekommen. Man kann nur hoffen in der Zeit keine Mundinfektion zu bekommen. Nach ein paar Tagen beginnt sich auch der Müll in den Straßen zu stapeln – logisch: kein Strom, kein Benzin, keine Müllabfuhr. Ratten und anderes Ungeziefer freut sich. Die mangelnde Hygiene und der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung wird zu längst vergangenen Plagen und Krankheiten führen. Mit der Zeit wird auch keiner mehr die zunehmenden Leichen aus den Wohnungen und Straßen wegschaffen und so wird das Seuchenproblem noch weiter verschärft -> Die Lösung für den Vorrat:Eine Eimertoilette, ein paar Packungen Klopapier, Taschentücher, Desinfektionsmittel, Tampons, Kondome, Windeln (wer ein Baby hat), Putz/Plastik-Handschuhe, Schrubber, Schwämme, Spülmittel, Waschmittel für Klamottenwäsche per Hand, ein großer Wascheimer, Chlor (beim auskühlen der Wohnung kommt Schimmel) ausreichend Flüssigseife, Kernseife, mehrere Tuben Zahnpasta, Zahnbürsten, Zahnseide, Lippenpflege, Chlorhexamed (!), Rattengift/Insektizide und haufenweise Mülltüten. Das große Geschäft sollte man (wenn’s geht) in der Natur verrichten und vorher mit einer Handschaufel ein kleines Loch graben und das dann wieder zu buddeln. Aber wie lange geht das bei den spärlichen Grünflächen einer Großstadt mit Millionen Einwohnern gut? Ansonsten eine Eimertoilette nutzen und die Fäkalien woanders entsorgen. Zur medizinischen Grundversorgung sollte man einen oder zwei Verbandskasten für kleine „Wehwehchen“ und einen etwas professionelleren für ernstere Sachen wie Schusswunden, Fleischwunden und Knochenbrüche haben (Trauma-Kit). Natürlich sollte man eine gut gefüllte Hausapotheke haben mit Schmerztabletten (Ibuprofen, Paracetamol, Opiate), Breitspektrum-Antibiotika (z.B. Amoxicillin. Man kann Fisch-Antibiotika ohne Rezept kaufen, die haben den selben Wirkstoff), Schlaf- und Beruhigungstabletten wie Benzodiazepine (werden in so einer Situation sehr gefragt und nützlich sein), Durchfall-Medikamente, Elektrolyt-Pulver, Kohle-Tabletten, Magen-Darm-Tabletten, Kaliumjodid-Tabletten, Lidocain, Schleimlöser, Sodbrenn-Medikamente (Protonenpumpeninhibitor), Antiallergika, Ephedrin-Spritzen, Asthmaspray, Insektensprays, antiseptische Cremes/Tücher/Sprays, Ivermectin, Hydroxychloroquin, Nahrungsergänzungsmittel und was ihr halt sonst noch so braucht. Man sollte natürlich auch erste Hilfe-Maßnahmen beherrschen und wissen wie man ernstere Wunden behandelt. Dazu könnte man jetzt einen professionelleren Kurs machen. Ein Buch über Heilkräuter der heimischen Flora und Fauna und das „Survival Medicine Handbook“ sind ebenfalls ein Muss. Je mehr Bücher und ausgedruckte PDFs desto besser natürlich. „Mal eben schnell was nach-googeln“ ist dann nicht mehr. Man sollte den Unterschied zwischen einer bakteriellen Infektion und einer anderen Krankheit gut erkennen können, denn unnötig oder falsch eingesetzte Antibiotika könnten es verschlimmern und führen zu Resistenzen. Andererseits könnte ein zu zögerliches einsetzen oder gar fehlen von Antibiotika tödlich sein. EMF-Schutzmaßnahmen wie ein Q-Link, eine Shungit-Kette und ein EMF-Beanie würde ich auch in dieser Kategorie berücksichtigen. Wer wirklich auf alles vorbereitet sein will hat sogar einen CNBR-Schutzanzug und ist so vor allen chemischen Gefahren geschützt oder einen EMF-Hoodie um sich vor EMF-Warfare zu schützen.
  • Energieerzeugung und Licht: Logisch, bei einem Blackout gibt es keine Elektronik mehr im Haus und die Lichter gehen aus. Und auch wenn das eigentlich nichts direkt gefährliches ist, so sollte man auch Möglichkeiten zur Licht und Energieerzeugung vorbereitet haben. Wer direkt in den ersten Minuten durch die Dunkelheit stürzt und sich den Fuß bricht hat gleich von Beginn an schlechte Karten. In der Wohnung kann man Kerzen, Teelichter und Grablichter (manche brennen bis zu 6 Tage) aufstellen und im Garten kann man Fackeln benutzen. Ein dutzend volle Feuerzeuge (mit Feuerstein statt elektrisch) und ausreichend Streichhölzer braucht man natürlich auch. Dadurch erhöht sich allerdings die Brandgefahr, also sollte man genügend batteriebetriebene Feuermelder und einen Feuerlöscher haben. Ein Brand ist immer eine Katastrophe, aber während eines Blackouts umso mehr. Akku- bzw. Batteriebetriebene Stehleuchten, Taschenlampen und Stirnlampen sollte man vorrätig haben und jederzeit griffbereit haben um im Dunkeln sehen zu können und im Notfall auf sich aufmerksam zu machen. Ich habe stehts eine Taschenlampe im Rucksack und eine neben dem Bett. Kleine Schlüsselbund-Taschenlampen sind günstig und praktisch für den Notfall. Der Holzofen oder die Feuerschale sorgen natürlich neben Wärme auch für angenehmes Licht. Unterschätzt nicht wie schnell man die Kerzen aufbraucht, hier ist Quantität und lange Brenndauer gefragt. Um die 100 Teelichter und ein bis zwei dutzend Kerzen sind ein guter Start um die ersten Tage Licht und etwas Wärme zu haben. Natürlich braucht man auch einen üppigen Vorrat an Batterien (AAA, AA, Knopfzellen und alle die man halt sonst so brauchen könnte). Wer bei den Batterien an Qualität spart wird nicht froh mit der kurzen Leistung sein (Duracell und Varta sind die besten – kauft die lieber im Laden, online sind viele Fakes unterwegs). Von Batterien kann man nie genug haben. Es gibt auch wiederaufladbare Batterien, die man an einer Powerbank oder einem Generator wieder aufladen kann. Alles was Akkubetrieben ist sollte stehts vorgeladen sein, allen voran die Powerbank(s) die man besitzen sollte. Ausreichend Kabel nicht vergessen. Ideal sind auch redundante Stromerzeugungen in den Geräten, z.B. eine Taschenlampe mit Akku, die man aber (wenn der Akku und die Powerbank leer sind) auch noch weiter mit Batterien betreiben kann. Oder eine 20.000 mAh Powerbank mit Solarpanel (Anker hat die besten Powerbanks). Es gibt auch Kurbeltaschenlampen mit einem verbauten Dynamo und Solar. Die leuchtet unendlich lange, solange man noch etwas Muskelkraft hat. Ein Energiegenerator ist, trotz des hohen Preises, eine sinnvolle Anschaffung. So kann man mehrere Geräte per Steckdose oder USB anstecken und betreiben bzw. aufladen. Gerade in den ersten 48-72h eines Blackouts kann dies ein enormer Vorteil sein. So kann man vielleicht noch Leute erreichen oder einen energiesparsamen kleinen Kühlschrank noch ein paar Tage weiterbetreiben oder oder oder… Ein Solargenerator mit einem oder mehren großen Solarpanels ist hier auf lange Sicht deutlich besser, denn die Sonne wird so schnell nicht leer gehen und er ist geräuschlos. Es schadet aber nicht einen Benzingenerator als Ersatz zu haben, nur falls der Blackout in einer sehr bewölkten Zeit passiert. Allerdings hat man hier wieder das Problem, dass Benzin eine endliche und nicht lange haltbare Ressource ist und er im Gegensatz zum Solargenerator durch Lärm und Geruch sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt. Stellt man ihn in den Keller ist man das Geräuschproblem zwar etwas los, aber dann besteht die Gefahr von gefährlichen Kohlenmonoxid-Konzentrationen im Haus. Ich empfehle auch ein kleines faltbares Solarpanel für die Powerbank. Das kann man, wenn man unterwegs ist, hinten am Rucksack raushängen lassen und so die Powerbank laden. Doch was tun bei einem Elektromagnetischen Impuls durch eine EMP-Waffe, Atombombe oder Sonneneruption? Wie funktioniert er? Durch die Wechselwirkung der niederfrequenten elektromagnetischen Strahlungsanteile mit freien Ladungsträgern in Metallen und Halbleitern werden dort starke, kurzzeitig schwankende Ströme induziert. In nicht oder unzureichend abgeschirmten elektrischen Geräten kann dies zu Fehlfunktionen bis hin zum Totalausfall oder sogar zur Zerstörung einzelner elektronischer Bauteile führen. Leider würde das die meisten modernen elektronischen Geräte, Akkus und Batterien sofort zu Briefbeschwerern machen und all die Vorbereitung wäre dahin. Wobei ironischerweise richtig alte Elektronik einen EMP überstehen könnte. Sollte dieses Szenario eintreten bleiben zur Lichterzeugung nur noch Kerzen und professionelle Knicklichter (davon sollte man zu jeder Zeit welche griffbereit haben!), aber alle Generatoren und vor allem die wichtigen Kommunikationsmittel sind dann kaputt. Außer man hat die wichtigste Elektronik in einer abschirmenden Box oder Tasche gelagert! Bei Mission Darkness kann man solche EMP-Schild Generator-Taschen oder EMF-Shield Equipment Taschen kaufen, man kann aber auch eine abschirmende faradaysche Box selber bauen. Das ist alles natürlich nicht ganz billig… wenn du neu im „preppen“ bist, dann lass dich davon nicht abschrecken. Beginn erstmal mit zwei Taschenlampen, ein paar Batterien, ein paar Teelichtern/Kerzen, Feuerzeugen und einer Powerbank. Und dann bau von da langsam einen guten Vorrat auf.
  • Kommunikationsmittel und Orientierung: Vertrauenswürdige Informationen sind in einer Not-Situation absolut Überlebenswichtig. Wenn der Strom weg ist, dann kann man nicht mehr auf Informationen über Fernsehen und Internet zugreifen. Diese Infrastrukturen der Information können in einem Krieg auch gezielt angegriffen werden um das Militär zu schwächen und die Bevölkerung zu desorientieren, wie der aktuelle Ukraine-Krieg mal wieder beweist. Die Antennen des Mobilfunknetz laufen bei einem Blackout, wenn überhaupt, nur für 24h über Notstromaggregate weiter und in denen wird es hoffnungslos überlastet sein. Logisch: Jeder will die Liebsten erreichen und fragen ob der Ausfall auch bei ihnen ist. Viele werden auch den Krankenwagen und die Feuerwehr rufen, denn ohne Ampeln werden mehrere Autounfälle passiert sein. Danach ist das Netz weg und dann bringt auch das Handy fast nix mehr (zumindest zur Fernkommunikation und Informationsbeschaffung). Horror: Die Liebsten kann man nun nicht mehr erreichen. Geht’s ihnen gut? Wie finden wir zueinander? Nach maximal zwei Tagen ohne Strom wird das Handy ohne Powerbank sowieso ausgehen. Was nun? Alles dunkel im Haus und in der Nachbarschaft auch. Das Wasser geht auch nicht mehr. Was ist überhaupt passiert? Ist der Ausfall nur in meinem Stadtteil oder ist er National? Oder sogar in ganz Europa? Diese Informationen sind sehr wichtig für das weitere vorgehen. Man sollte sich gleich mit den Nachbarn kurzschließen und deren Versorgungslage erfühlen, ohne dabei zu sehr die eigene preiszugeben. Bei einem nationalen oder europaweitem Stromausfall muss man sich nämlich darauf einstellen, dass der Stromausfall sehr lange sein wird und die Gesellschaft in eine chaotische Spirale der Selbstzerstörung geworfen wird. Diese Information muss man möglichst früh bekommen um in den entscheidenden ersten 24 Stunden richtig reagieren zu können. Noch wird alles ruhig sein und alle werden noch versuchen das ganze einfach auszusitzen. Ohne nähere Infos werden die unvorbereiteten Menschen einfach davon ausgehen, dass der Strom nach ein paar Stunden schon wiederkommen wird – wie immer eben. Wenn der Strom nach drei Tagen doch schon wieder kommt – umso besser. Man sollte bei nationaler Tragweite aber lieber erstmal davon ausgehen, dass er nicht wieder kommen wird. Es werden sich schnell Gerüchte wie ein Lauffeuer verbreiten, doch auf deren Basis sollten keine Entscheidungen getroffen werden. Wenn man plötzlich flüchten muss, kann man eventuell auch nicht mehr schnell das Navi oder Google-Maps benutzen um den Weg zu finden. Wie erfährt man also was los ist und wo man hin sollte? Kommunikation & Information wird gerne unterschätzt, denn heute ist man unbegrenzte, internationale und instantane Kommunikation gewöhnt. Doch sie verschafft einen enormen Vorteil und kann absolut Überlebensnotwendig sein. -> Die Lösung: Das gute alte Radio! Die meisten Radiostationen der Welt haben deutlich längere Notstromaggregate (bis zu einer Woche), sie sind auf solche Situationen vorbereitet und sind verpflichtet zu senden. Ein Weltempfänger-Radio gehört also zur Grundausstattung. Dieses sollte natürlich über Kurbeldynamo, Akku, Batterie und Solar betrieben werden können und ein möglichst breites Empfangsspektrum unterschiedlicher Wellenlängen haben (UKW, KW, MW, LW, DAB, NOAA usw.). Wenn der Ausfall in ganz Europa ist und bei uns gar nichts mehr geht, kann man so beispielsweise noch Sender aus den USA, Südamerika oder Asien empfangen und die werden über den europäischen Blackout natürlich viel berichten (hoffentlich in verständlicher Sprache). Das beste Notfallradio auf dem Markt (KAITO Voyager Pro KA600) wird leider nicht nach Deutschland verkauft 😦 Aber das oben verlinkte Kurbelradio auf Amazon ist auch gut, damit konnte ich sogar (rauschige) asiatische Sender empfangen. Die Reichweite der Mittel- und Langwellen können nachts auf bis zu 1000km und deutlich mehr hochgehen (wenn die Dämpfung der D-Schicht der Ionosspähre durchlässiger ist) und auf erhöhten Positionen wie einem hohem Gebäude oder einem Hügel ist natürlich auch besserer Empfang. Ein langer Draht an der Antenne kann ebenfalls den Empfang verbessern. Ein kleines Handbuch oder ausgedrucktes Bedienungs-PDF sollte auch beiliegen. Somit kann man bei einem Total-Blackout schonmal wichtige Informationen aus der Ferne empfangen. Zum Standardrepertoire auf jedem Smartphone sollte auch die Warn-App NINA des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gehören, die einen theoretisch vor allen Katastrophen in der Nähe durch penetrante Push-Benachrichtigungen im voraus warnen soll (solange man noch Netz hat). Mit dem Weltempfänger-Radio kann man bei einem Total-Blackout schonmal wichtige Informationen aus der Ferne empfangen. Man möchte aber auch noch in die Ferne senden und in der Nähe empfangen und senden. Mit einem HAM-Radio Funkgerät oder CB-Radio Handfunkgerät kann man je nach Antenne, Leistung und Standpunkt bis über 3000km (HAM) bzw. 10km – 30km (CB-R) weit kommunizieren. Wenn eure Liebsten und ihr so ein Gerät besitzt könnt ihr noch miteinander kommunizieren und euch absprechen. Man kann damit auch Notrufe in die Ferne absetzen. In einer Blackout-Situation wird das CB-Radio schnell das neue Handy – denn man kann damit von Gerät zu Gerät kommunizieren und braucht im Gegensatz zum Handy keine stromfressende Mobilfunk-Antenne als Übermittler. Ein HAM-Radio kann über alle Radio-Frequenzen die es gibt kommunizieren und ist damit das überlegenste Radio. Für die Benutzung ist aber eine Amateurfunk-Lizenz notwendig und man sollte das auch nicht zu leichtfertig benutzen. Die Lizenz könnt ihr durch einen kostenpflichtigen (Online)Kurs bekommen (kostet zwischen 30 und 100 Euro). Der macht Sinn – denn so lernt ihr die Dinger auch zu nutzen. In lebensbedrohlichen Notsituationen ist es aber legal diese Frequenzen auch ohne Lizenz zu benutzen. Triangulieren und bestrafen können die Behörden euch bei einem Blackout sowieso nicht mehr. Man kann mit einem Funkscanner auch den Funk der Behörden (BOS-Funk) belauschen und so wertvolle Informationen zur Lage erhalten. Das ist zwar theoretisch illegal (und hat beim Erwischen schon zu empfindlichen Verurteilungen geführt), aber in so einem katastrophalen Szenario wie hier beschrieben kräht da auch kein Hahn mehr danach. Da haben die echt besseres zu tun. Achtet darauf einen Funkscanner zu kaufen der auch Tetra-Digitalfunk empfängt, denn analoger BOS-Funk wird höchstens noch von der Feuerwehr und Industrie genutzt. Polizei- und Militärfunk sind aber inzwischen zu sehr verschlüsselt, weshalb es immer schwieriger wird da mitzuhören (auch wenn es Polizeifunk-Apps fürs Smartphone gibt die das angeblich möglich machen). Allgemein sollte man das ganze funken etwas üben und ein Buch beilegen. Natürlich sollte man mit der Familie auch vorher mal besprochen haben wo man sich trifft und wie man sich in einer Situation verhält wenn die Kommunikation doch ausfällt. Entsprechende Routen sollte man bereits ausgedruckt und laminiert haben und physische Karten und Kompass sollten griffbereit sein. Schreibt einen knappen Schritt-für-Schritt Plan auf Papier, sodass in so einer Situation beide Parteien auf diesen Plan schnell zugreifen können und wieder wissen was ausgemacht wurde. Für den Fall das man unterwegs von einen EMP erwischt wird und die Karre liegen bleibt, sollte man einen „Get-Home“-Rucksack im Auto bereit gelegt haben um es auch mehrere Kilometer zu Fuß nach Hause zu schaffen. In ihm befindet sich eine große gefüllte Wasserflasche, etwas energiereiches zu essen (z.B. ein paar Energieriegel), festes Schuhwerk, eine Cappie, eine Mütze, ein Regenponcho, eine Karte, ein Kompass, eine Stirnlampe, Bargeld und eventuell ein CB-Handradio in einer EMF-Handytasche. Eine kleines Rettungswerkzeug sollte man stehts am Schlüsselbund dabei haben für den Fall das man in einer feststeckenden S-Bahn oder einem Auto gefangen ist. Für das Horrer-Szenario „steckengebliebener Aufzug“ kann man nur beten das eine Notbatterie im Aufzug verbaut wurde, was bei modernen Aufzügen immer häufiger der Fall ist. Aber bei einem EMP siehts echt düster aus – ganz ehrlich: ich möchte es wirklich nicht erleben. Mein Tipp: Aufzüge wenn es geht immer vermeiden und Treppe steigen …ist eh gesünder. Für die lokale Mobilfunkunabhängige Kommunikation auf die kurze Nähe bieten sich, neben Bluetooth-basierten Messenger-Apps fürs Smartphone wie Briar oder BluChat (100-300m Reichweite), auch klassische Walkie-Talkies an. Die haben eine reale Reichweite von ca. 2km auch wenn viele Hersteller von bis zu 10km unter Idealbedingungen sprechen. Die Reichweite ist also kürzer als bei CB-Radio, aber ihre Funkwellen können dafür leichter Wände durchdringen und eignen sich daher besonders für städtische Kommunikation auf kurze Distanzen. Jedes Walkie-Talkie kann mit jedem anderen Walkie-Talkie in Reichweite kommunizieren, sie sind also ideal zu Koordinierungen in der Nachbarschaft in einer Notsituation. Eine eher teure, aber unschlagbare Kommunikationsmöglichkeit sind Satteliten/GPS-Mobiltelefone. Diese alt aussehenden Handys kosten für ihre Funktionalität zwar viel, dafür hat man aber überall auf der Welt und jederzeit Empfang. Egal ob bei einem kontinentalen Blackout, mitten auf dem Ozean oder weit oben im Gebirge. Ein entsprechender Vertrag vorausgesetzt. In etwas billigerer Ausführung gibt es sie auch nur mit Textfunktion. Eine moderne und einfache Lösung ein eigenes Mobilfunknetz in der Stadt oder der Pampa aufzubauen geht mit den GoTenna-Mesh Geräten. Man sollte natürlich auch einen Signalspiegel und eine Signalpfeife für Notfall-Signalisierungen haben. Die Taschenlampe sollte einen SOS-Blinkmodus integriert haben. Jedes Gerät sollte verstanden worden und bedienbar sein. Das Zeug kaufen und in die Ecke legen bringt nix. Neben Radiofunk sollte man sich auch noch mit Morse-Code auskennen (Morse-Alphabet ausdrucken und Morse-App installieren). Jegliche Kommunikationstechnik sollte aufgeladen sein und mit ausreichend Batterien und Powerbanks in einer EMP-sicheren Box oder Tasche gelagert werden. Natürlich braucht ihr mehrere CB-Radios bzw. Walkie-Talkies wenn ihr viele Familienmitglieder habt. Das HAM-Radio kann auch auf dem Armaturenbrett des Autos für mobile Kommunikation platziert werden, wenn man die Antenne auf dem Dach platziert. Das alles ist für Einsteiger mit Sicherheit etwas überwältigend, daher rate ich erstmal dazu ein günstiges Kurbelradio, Batterien und Karten zu besorgen sowie einen Plan zurechtzulegen. Das ist am wichtigsten und kostet nicht die Welt. Von da aus kann man dann langsam weiter machen und besser werden.
  • Verschiedenes: Hier kommen mal noch verschiedene Kleinigkeiten die in keine Kategorie passen, deren Lagerung aber trotzdem sehr nützlich ist. Es geht schon mal damit los das man den Blackout nicht verpennen sollte. Die meisten nutzen eh einen Stromunabhängigen Wecker (das Handy oder einen Batteriebetriebenen), aber der weckt einen natürlich nicht sofort wenn der Strom ausfällt. Ein Power-Out Alarm in der Steckdose tut dies jedoch! So kann man noch schnell Nahrungsmittel aus dem Kühlschrank retten oder den Kühlschrank an einen Generator., bevor die Sachen bereits 6 Stunden aufgetaut sind. Wer das Handy über Nacht in einer EMF-Tasche hat, der schützt es auch vor einem elektromagnetischen Impuls und wird trotzdem geweckt… In den ersten Stunden eines Blackouts wird Bargeld der King sein. Es wird noch an vielen Stellen wie Tankstellen, Taxis und eventuell Supermärkten für Handel nutzbar sein, während die Kreditkarte längst streikt. Da der Geldautomat aber dann natürlich auch streikt, kann man dann kein Bargeld mehr abheben. Man sollte also jederzeit einhundert bis zweihundert Euro Bargeld in kleinen Scheinen dabei haben und vielleicht noch ein bisschen daheim bunkern. Geht ja nicht verloren – im Gegenteil, momentan verpufft das eh auf dem Bankkonto. Gold und Silber könnte auch sehr sinnvoll sein. Der apokalyptische Film „How it ends“ (2018) hat wie ich finde extrem authentisch die Verwirrung und Ratlosigkeit eines solches Szenarios dargestellt (bis zum Ende weiß niemand so genau was überhaupt passiert ist, sie wissen nur das die Scheiße überall am dampfen ist). Er hat auch die schnelle Eskalation am Anfang eines solchen Szenarios gezeigt und wie unglaublich nützlich es sein kann dann etwas Cash dabei zu haben. Der Film macht auch deutlich warum man möglichst kleine Scheine braucht. In einer Situation wollte einer der Charaktere jemanden der noch Sprit im Tank hatte dazu überreden ihn für 50 Dollar ein paar dutzend Meilen mitzunehmen… er hatte aber nur einen hundert Dollar Schein dabei und sein Gegenüber konnte nicht wechseln – verlangte aber die Kohle. Also hat die Fahrt zur Familie eben doppelt so viel gekostet. Der Film zeigt auch sehr gut, dass man sich vermutlich nicht aussuchen kann mit welchen Leuten man plötzlich durch so ein Szenario durch muss – es kann auch unverhofft der unsympathische Schwiegervater sein mit dem man nun zusammenarbeiten muss. Ein hohes Maß an Flexibilität, Mut, Sozialfähigkeiten und Anpassungsfähigkeit ist dann gefragt. Man kann auch einen Kanister Benzin im Kofferraum lagern und den dann zum nachtanken benutzen und immer wieder durchrotieren. Man sollte sich auch angewöhnen den Tank nicht immer bis zum letzten Tropfen leerzufahren, sondern schon bei einem halben Tank wieder die Tankstelle aufsuchen. So hat man im Ernstfall immer mindestens eine halbe Tankfüllung im Tank und einen Kanister im Kofferraum. Das sollte in jedem Fall reichen um von überall heim zu kommen wenn der Strom ausfällt oder um in ein anderes Land zu fliehen während die restliche Fluchtmasse an der Tanke ansteht! Bonuspunkte wenn man ein kleines Klapprad im Kofferraum hat – für den Fall eines EMP. Ein Kraftstoffvorrat in der Garage ist in luftdichten Kanistern mindestens 3 Monate haltbar – im Tank eines stehenden Autos aber nur ein paar Wochen. Neben Bargeld lohnt es sich immer einen „Every Day Carry“-Rucksack dabei zu haben (gehe seit Jahren nirgendwo ohne Rucksack hin). Und da hat man natürlich einen Haufen nützlicher Kleinigkeiten dabei, z.B. ein scharfes Messer zum schnitzen, Knicklicht, Taschenlampe, volle Wasserflasche, Karte, Kompass, EMF-Beanie, Powerbank, Pfefferspray usw. Allgemein braucht man natürlich Outdoor-Ausrüstung: Camping-Besteck und Camping-Geschirr aus leichtem Alu, Letherman, Werkzeuge (Sachen gehen immer kaputt), Gaffa-Tape (unendlich nützlich – achtet auf Qualität) und Cord-Schnur. Frischhaltefolie, Kaffee-Filter, Plastik-Zipper und Alufolie kann man auch nie genug haben. Mit Alufolie kann man auch die elektronischen Geräte als EMP-Schutz einwickeln. Achtet aber darauf wirklich keine Lücke zu haben und mehrere Schichten zu nehmen. Eine große Sammlung an Prepping und Survival Büchern ist natürlich Gold wert. Ja, die altmodischen Dinger aus Papier und Druckerschwärze. So kann man die Sachen dann weiter vertiefen -genau wenn man sie wirklich braucht, gibt’s nämlich vielleicht keinen Computer mit Internet mehr. Man kann auch PDFs/E-Books auf dem Handy gespeichert haben oder noch besser ausdrucken. Das SAS-Survival Buch sollte man als als kleines Taschenbuch in seinem „Bug Out“-Rucksack haben. In dem sollte man auch unbedingt die Reisedokumente lagern um für eine plötzliche Flucht über Landesgrenzen gewappnet zu sein! Zur Vertiefung kann ich auch die Survival-Manual App sehr empfehlen, die auch komplett offline funktioniert. Die ist eine große Sammlung an Tipps und Guides wie man in allen möglichen Situationen überleben kann. Von der Dehydrierung und Walbränden, über Verletzungen und Vergiftungen, bis zu chemischen Waffen und Atombomben wurde wirklich jedes erdenkliche Szenario abgearbeitet. Wer mal Leerlauf hat schaut lieber da rein und lernt was fürs (Über)Leben als sich vom Fernsehen berieseln zu lassen. Ein kleines Rettungswerkzeug sollte man stehts dabei haben für den Fall das man in einer feststeckenden S-Bahn oder einem Auto gefangen ist. Ein handliches Brecheisen und ein Dietrich-Set könnten auch nützlich sein… – man möchte das eigentlich immer vermeiden und auf der guten Seite bleiben, aber in manchen Szenarien bleibt einem vielleicht nichts anderes mehr übrig als in irgendein Lager einzubrechen. Ich habe auch schon einige öffentliche Wasserhähne gesehen die mit einem einfachen Vorhängeschloss gesichert sind. Viele solcher städtischen Wasserhähne kann man auch mit einem handlichen Vierkantschlüssel öffnen und hat so in einem Katastrophenszenario noch Zugang zu sauberen Trinkwasser. Vielleicht muss man sich auch mal aus einer eingesperrten Situation befreien? Zum Beispiel einem Aufzug der stecken geblieben ist? Für das Horrer-Szenario „steckengebliebener Aufzug“ kann man nur beten das eine Notbatterie im Aufzug verbaut wurde, was bei modernen Aufzügen immer häufiger der Fall ist. Die bringt einem noch ins nächste Stockwerk. Aber bei einem EMP siehts echt düster aus – da geht weder Batterie noch der Notruf oder das Handy. Wer Glück hat kriegt die Tür auf und steht nicht gerade zwischen zwei Stockwerken… ansonsten kann man nur hoffen auf sich aufmerksam zu machen… sonst wird man wohl verdursten. Ganz ehrlich: ich möchte es wirklich nicht erleben. Mein Tipp: Aufzüge wenn es geht immer vermeiden und Treppe steigen… hält einen auch fitter. Brillenträger sollten vielleicht eine zweite Brille und Sonnenbrille im Lager haben. Brillen können immer verloren oder kaputt gehen und bei starker Seeschwäche sinken dann die Überlebenschancen signifikant. Monatliche Kontaktlinsen kann man sechs Monate lang lagern und durchrotieren. Die gibt es beim Rossmann im günstigen Sechser-Pack. Näh- und Stricksachen und die entsprechenden Fähigkeiten diese einzusetzen sind mit Sicherheit euch von Vorteil. Ein Punkt der gerne vergessen wird ist Ablenkung und die Moral der Truppe. Man sitzt nun sicher im Haus, hat Essen, Trinken, Wärme und Licht, aber man weiß nicht wie lange das geht und was die Zukunft so bringen wird. Es wird langweilig, die Stimmung ist eine Mischung aus nervös und gereizt und die Kinder sind am quengeln. Die geliebte Glotze und das Internet fehlen. Viele Menschen werden sich da bald in die Haare kriegen und einen Lagerkoller bekommen. Da können Brettspiele, Kartenspiele, Bücher und Magazine helfen. Auch ein alter MP3-Player, Batteriebetriebener CD-Player oder batteriebetriebener Gameboy werden helfen. Sich ab und zu einen Kaffee mit Zucker, ein Stück Schokolade oder ein Glas Wein zu gönnen können da einen enormen Unterschied ausmachen. Kaffee geht natürlich nur als löslicher Kaffee oder durch einen Kaffeekocher über Glut. Man kann auch am Anfang mit dem Funkgerät und der Suche nach Radioempfang ein bisschen die Zeit totschlagen. Das sollte man sowieso als aller erstes machen: Informationen sammeln. Meditation und Beten kann da auch helfen. Ansonsten ist zur Vorbereitung natürlich auch körperliche Fitness unverzichtbar. Kannst du zehn bis zwanzig Kilometer zu Fuß gehen ohne zu kollabieren? Kannst du aus einer Gefahrensituation sprinten? Wann warst du zuletzt wandern? Wie steht es um deine Ausdauer und Kraft? Wie ist deine psychische Belastbarkeit? Wann warst du zuletzt so richtig campen? Und zwar nicht die Art mit Campingplatzfrühstück und Wohnmobil, sondern draußen in der Pampa mit Zelt und Lagerfeuer? Irgendwann wird man nicht drumherum kommen sich in so einer Situation eine Routine aufzubauen, sonst dreht man irgendwann vollkommen durch. Das wurde in dem postapokalyptischen Film „I am Legend“ sehr gut gezeigt. Allgemein helfen diese Filme zum Teil wirklich sehr gut um sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. So manche Tricks nimmt man immer mit. Der Film „28-Days Later“ wäre da auch ein gutes Beispiel. Hier ist eine ganze Liste von solchen Filmen. Im Grunde genommen ist dieser Abschnitt sehr persönlich. Alles was du halt sonst noch unbedingt brauchst, solltest du auch auf Vorrat haben.
  • (Update 27.03.22) EMF-Warfare und Demonstrationsschutz: Für EMF und Demonstrationsschutz mache ich nochmal einen eigenen Abschnitt – denn ich finde auch hier sollte man gegen schlimmeres vorbereitet sein. Nicht-ionisierende Elektromagnetische Frequenzen (EMF) unterscheiden sich von ionisierender Strahlung wie radioaktive Gamma-Strahlung, Röntgen-Strahlung oder UV-Strahlung dahingehend das sie nicht ein Elektron von den Atomen entfernen und so die DNA und Zellen verändern und zerstören, sondern die Atome nur bewegen oder zum vibrieren bringen kann. Ob dies bereits ausreicht um die DNA zu schädigen ist seit Jahren umstritten. Doch sogar die „International Agency for Cancer Research“ der WHO klassifiziert EMF inzwischen als „potenziell Krebserregend für Menschen“. Andere potenziellen Nebenwirkungen von EMF Belastung sind: Kopfschmerzen, Tremor, Schwindel, Gedächtnisschwierigkeiten, Konzentrationsverlust, Tinnitus und Schlafstörungen. Auch Hitzegefühle auf der Haut sind möglich. Nicht-ionisierende EMF Strahlung ist in unserer modernen Welt allgegenwärtig. Stärkere Quellen wären zum Beispiel Mobilfunkantennen, Handys, Mikrowellen-Ofen, Wifi-Router, Smart-Meter, PCs, Laptops, Tablets, Bluetooth-fähige Geräte, Radioantennen, RADAR-Anlagen und Satelliten. Wir schwimmen längst in einem Meer aus immer mehr EM-Frequenzen. Alle paar Jahre kommen neue zu den bereits bestehenden dazu – die Belastung wird durch die Verbundwirkung also immer größer. Die kurzwellige Mikro- und Millimeterwellenstrahlung, z.B. die des neuestens Mobilfunkstandards 5G, könnte unter Umständen besonders gefährlich werden. Die Zusammenhänge zwischen Nanotechnologie, Mind-Control und bestimmtem EMF habe ich bereits hier und hier und hier beschrieben. Ich denke diese Mobilfunktürme hatten noch nicht ihren größten Auftritt und werden noch gezielt als Waffe gegen uns verwendet werden (was sie testweise zum Teil schon wurden. Sie wurden bei der „Massenpanik“ des Travis Scott Konzert im November 2021 zum ersten mal in einem größeren Stil erfolgreich eingesetzt. Das kommt noch als weltweite Operation. Zu diesem satanischen Ritual werde ich noch schreiben.) Doch EMF-Waffen sind keine Fiktion und werden schon seit Jahrzehnten verdeckt von Geheimdiensten und Militär gegen Feinde und gegen unschuldige Privatpersonen eingesetzt. Diese „Targeted Individuals“ müssen unvorstellbare psychische und körperliche Folter ertragen, werden vom Rest der Gesellschaft als Verrückte stigmatisiert und bekommen keine richtige Hilfe. Hier ist ein spannendes Interview mit einem Beamten eines privaten Sicherheitsdienstes in Seattle, der behauptet das dieses Unternehmen (in dem er arbeitete) hinter dem organisiertem „Gangstalking und EMF-Folter“ von hunderten Menschen in Seattle stand. Als er sich dagegen querstellte wurde er gefeuert und das Gangstalking fing bei ihm an. Die einzige Möglichkeit das zu stoppen sei dort anzufangen und selber mitzumachen. Er sagt, dass in der nahen Zukunft die Gesellschaft in zwei Lager geteilt wird: Die unliebsamen Staatsfeinde die von vielen solcher Beamten gestalked und mit EMF-Waffen gefoltert werden… und diejenigen die sich an diesem perfiden Spiel beteiligen um Vorteile zu erhalten (ähnlich der Denunziation des MfS der DDR, nur eben mit hochmodernen Waffen die einen in den Wahnsinn treiben können). Dieser Vorteil ist primär nicht selbst zum Opfer staatlicher Verfolgung zu werden. Das Gangstalking wird also nicht wie momentan auf eine kleine Gruppe beschränkt bleiben, sondern sich auf die gesamte Gesellschaft ausweiten. Mit diesen EMF-Waffen können zum Beispiel aus der Ferne Stimmen in den Kopf projiziert werden (Voice of God-Technologie), sie können aus der Ferne Einfluss auf den emotionalen Zustand und das Denken nehmen, körperliche Schmerzen verursachen oder das Opfer krank machen. Die meisten dieser Waffen basieren auf Mikrowellen. Doch auch die Polizei setzt bei Demonstrationen inzwischen Mikrowellenwaffen gegen die eigene Bevölkerung ein. Zumindest in den USA – doch trotz potenziellen Verstoß gegen Genver Konventionen werden sie sich mit Sicherheit in andere Länder verkaufen lassen und in Zukunft wie Wasserwerfer und Pfefferspray zum Standart-Repertoire der Bereitschaffts-Polizei. Das Active Denial System begann seine Geschichte bei dem US-Rüstungskonzern Raytheon in den 1980ern. Zu den Kunden des ADS zählen neben Militär zunehmend Polizei und Gefängnisse, die sich immer nach neuen nicht-tödlichen Waffen sehnen. Das ADS sendet einen gezielten und großflächigen Mikrowellenstrahl in eine Menschenmenge. Der 95Ghz starke Strahl penetriert und erhitzt dabei 0,4mm der äußeren Haut. Dort liegen viele Nerven und daher sorgt der Strahl für ein schmerzhaftes und brennendes Gefühl wodurch man instinktiv zurückschreckt und das Weite sucht. Testsubjekte beschrieben es wie das öffnen eines heißen Ofens – man wird plötzlich von einer Hitzewand getroffen und schreckt zurück. So kann man deutlich sauberer und effektiver Menschen vertreiben als mit einem Wasserwerfer oder Tränengas. Doch diese Waffe kann auf nasser Haut oder beim tragen von Kontaktlinsen zu Verbrennungen führen, die verabreichte Dosis ist in einer Menschenmenge unmöglich zu kontrollieren, Unschuldige können getroffen werden und die Langzeitfolgen für die Gesundheit sind nicht geklärt. Wer will schon DNA-Schäden von einer Demo davon tragen? Und kann man die Ghz-Leistung während des Einsatz anpassen? Dann könnten die Mikrowellen tief in das Gewebe eindringen und die unliebsamen Demonstranten wie ein Stück Hühnerbrust im Mikrowellen-Ofen von innen heraus zum kochen bringen. So könnte per Knopfdruck aus der harmlosen nicht-tödlichen Waffe eine sehr grausame tödliche Waffe werden. Doch selbst als nicht-tödliche Version ist sie sehr perfide. In die selbe Kategorie fallen „Sonic-Weapons“ das Long Range Acoustic Device (LRAD) – ein extrem lauter Lautsprecher der die Menschen mit penetranten Geräuschen vertreibt. Die Dezibel sorgen für Schmerzen in den Ohren und können bis in Trommelfellpatzende Höhen getrieben werden. Jeder wird sich bereits auf weite Distanz instinktiv mit beiden Händen die Ohren zuhalten und alle Demonstrationsschilder, Steine oder Molotowcocktails fallen lassen. Auch hier wird man schnell die Flucht getrieben und auch hier werden natürlich Unschuldige getroffen. Foltermethoden, Gesichtserkennung und Massenausspähung der Smartphones zählen also bald zum Bild ungewollter Demonstration und da überlegt man es sich doch zweimal ob man in Zukunft auf eine Demo geht. Und das ist meiner Meinung nach auch das langfristige Ziel dieser Waffen – dass die Menschen lieber zuhause bleiben anstatt gegen die geplante Agenda zu protestieren. Machen sie das weil sie ganz genau wissen, dass die Unzufriedenheit in den nächsten Jahren steigen wird und es immer mehr soziale Unruhen und heftige Proteste geben wird? Möglich. Wie kann man sich vor EMF-Warfare und auf solchen Demonstrationen schützen? -> Natürlich kann man unnötige Quellen zu EMF meiden (z.B. zuhause LAN-Kabel statt Wifi nutzen) und nicht gerade direkt neben einem Mobilfunk-Tower wohnen. Man kann die Belastung des Wohnorts mit einem EMF-Reader messen und überprüfen. EMF Pendants und die Q-Link Kette sollen auch die Schädlichkeit der Geräte minimieren und die Belastung am Körper verringern. Die Lieferung des Q-Links von den USA nach Deutschland hat aufgrund der Pandemie-Lieferprobleme satte 30 Tage gedauert. Mein erster Eindruck des Q-Links nach zwei Tagen tragen: Irgendwie bin ich tatsächlich etwas klarer und konzentrierter – bin gespannt wie sich das entwickelt. Ich habe auch nach „EMF-Pillen“ gesucht… es gibt zwar Listen im Netzt zu finden von Kräutern und Supplements die schützen sollen, doch da hat mich nichts wirklich davon überzeugen können, dass es jetzt expliziert bei EMF hilft. Wer meinem Entgiftungsprotokoll folgt, hat eh die Hälfte davon in der Hausapotheke. Auch solche Shungit-Pillen finde ich nicht so vertrauenswürdig – jemand Erfahrung damit? Viel besser ist es einfach regelmäßig an Orte zu gehen in denen die Luft voller negativ ionisierter Atome ist um den durch EMF positiv geladenen Atomen etwas entgegen zu setzen. Wie man die chronische EMF-Belastung mit negativer Ionenexposition mildert? Durch das „Erden“, also dem Barfuß laufen auf Mutter Erde. Am besten macht man das in einem Wald, denn die Bäume (Antennen der Mutter Erde) schwimmen in negativen Ionen (den „Vitaminen der Luft“). Man kann sich den Wald auch durch viele Hauspflanzen in die Wohnung holen. Auch in der Nähe von fließenden oder fallenden Wasser findet man negative Ionen in Massen, also Flüssen, Wasserbächen, Meereswellen am Strand und Wasserfällen. Kurz nach einem Gewitter wird die Luft auch für eine kurze Zeit mit negativen Ionen angereichert sein (also schnell raus) – kurz vor dem Gewitter ist sie mit positiven Ionen angereichert. Viele sensible Menschen bekommen daher Kopfschmerzen wenn dunkle Gewitterwolken anrollen. Kurz gesagt: Das beste Entgiftungsmittel für EMF ist die durch Elektronik, Mobilfunk und fehlender Natur vollkommen positiv geladene Stadt regelmäßig zu verlassen, Barfuß in die Natur zu gehen und tief durchzuatmen (hier wird das gut erklärt). Doch was ist wenn die Leistung der Mobilfunktürme extrem hochgedreht wird? Ein Mobilfunkturm enthält wie ein Mikrowellen-Ofen einen extrem leistungsfähigen Megatron, also ein Gerät welches Strom in Mikrowellen umwandeln kann. Die Kabel dieser „gigantischen Mikrowellenöfen auf einem Stab“ belegen, dass 3.000.000 Watt (3 Megawatt) Ausgangsleistung an das Magnetron des Turms abgeben werden können – oder sogar noch mehr Megawatt, wenn sich an der Spitze ein Verstärker befindet. Um die gesetzlichen Höchstrichtlinien nicht zu überschreiten senden diese Türme momentan auf maximal 400 Watt Leistung und das reicht fürs telefonieren und den Datentransfer aller Handys in Reichweite vollkommen aus. Warum dann die Möglichkeit für so eine enorme Zusatzleistung verbauen? Mobilfunktürme können leicht in den waffenfähigen Zustand versetzt werden – entweder durch die zentrale Steuerung der Anbieter oder sogar durch eine hochkoordinierte Cyberattacke auf selbige. Vielleicht wurde durch CIA-Knebelverträge von den Herstellern in den Bauteilen bereits eine Hintertür implementiert, die nur auf ihre Aktivierung wartet? Und dann steh uns Gott bei: Die 7500-fache Steigerung der Strahlungsleistung würde alle biologischen Lebensformen in allen Städten und Ortschaften dieser Erde, die mit ausreichend Mobilfunktürmen ausgestattet sind, durch die enorme Vibration der Atome sehr schnell zu Tode kochen. Milliarden würden auf einen Schlag grausam sterben. Ein hässlicher Anblick wäre das. Der perfekte „Kill-Switch“ für das Depopulations-Programm oder falls sich die Menschheit doch noch vereinen würde und geeint gegen ihre Peiniger meutern würde. Und die Menschen auf dem Land (ohne Empfang) werden dann nach und nach durch „Black-Awakening“-Soldaten und EMF-sendende High Altitude Pseudo-Satellites von Google und Meta rausgeräuchert. Für dieses Szenario muss man sich sofort durch EMF-Abschirmendes Material schützen. Es gibt EMF-abschirmende Klamotten die man dauerhaft tragen kann. Hier hat sich der Hersteller „Lambs“ auf EMF-abschirmende Klamotten für Männer und Frauen spezialisiert und ihr Effekt scheint mit Studien belegt worden zu sein. SHIELDS ist ein weiteres und etwas billigeres Unternehmen, welches sich auf Klamotten aus EMF-abschirmenden Stoff spezialisiert hat. Auf Ebay gibt es sogar so eine Art „EMF-Hazmat Suit“ für 280$. EMF-abschirmende Mützen, Cappies und Decken die man griffbereit haben könnte gibt es bei „Mission Darkness“ und dort gibt es auch EMF-abschirmenden Stoff den man selber zuschneiden kann. Mit diesem könnte man zum Beispiel auch einen ungenutzten Abstellraum zusammen mit abschirmenden Tape in einen faradayschen Käfig verwandeln, in welchen man in so einem Szenario fliehen und die Sache aussitzen könnte (idealerweise mit ein paar Vorräten). So eine Attacke würde mit Sicherheit nur kurz gehen, denn wenn die Leistung aller Tower so massiv nach oben gehen würde, dann würde mit Sicherheit schon nach sehr kurzer Zeit das Stromnetz aufgrund von Spannungsspitzen kollabieren. Kurze Zeit könnte aber voll ausreichen um immensen Schaden anzurichten. All diese Schutzmaßnahmen wirken natürlich auch bei der EMF-Folter der Gangstalker. Es könnte sich vielleicht lohnen mal hier auf der Karte der Bundesnetzagentur oder hier bei der Breitbandmessungs-Karte ein paar Funklöcher zu suchen (die sind außerhalb der Alpen verdammt rar geworden) oder wenigstens nach einem großen „Bug-Out-Wald“ in einem 2G-Loch zu suchen. Druckt aktuelle Netz-Karten eurer Umgebung aus – das könnte vielleicht mal nützlich sein. Und wie kann man sich auf Demos gegen ADS und LRAD schützen? Der Youtube-Kanal „Tech Ingredients“ hat perfekt erklärt wie diese Waffen funktionieren und wie man sich „Do it yourself“-Style davor schützen kann. Die beste Möglichkeit den Mikrowellenstrahl der ADS-Waffen abzuwehren ist sich die Technik hinter einer Mikrowellenofen-Tür zu Nutze zu machen. Die hat in der Scheibe eine perforierte dünne Metallplatte verbaut. Die Löcher sind zu klein um den Mikrowellen ein durchdringen zu ermöglichen, aber durch diese Löcher kann man in den Ofen auf das Essen schauen. Wenn man so eine engmaschige Aluminium-Perforierung nun auf ein leicht konkaves (Polizei)-Plastikschild und auf den Schutzschilde der Gasmaske einarbeitet, kann man die Mikrowellenstrahlung reflektieren und den Körper und das Gesicht davor schützen und trotzdem noch was sehen. Die Gasmaske sollte sowieso dabei sein um sich vor Tränengas und Pfefferspray zu schützen. Etwas einfacher, billiger und weniger auffällig wäre ein großes Demonstrationsschild aus zwei Stück Pappe in welches man in der Mitte ein paar Schichten Aluminiumfolie eingearbeitet hat. Das Schild hält man bei Aktivierung eines Active Denial Systems einfach vor sich. Gegen LRAD helfen nur gute Schutzkopfhörer wie man sie auch auf Baustellen trägt und auch hier kann der Plastikschild die Schallwellen zusätzlich erstaunlich gut blockieren. Noch besser: Wenn man das Schild nun umdreht werden die Schallwellen durch die konkave Form auf das blöde Arschloch hinter der Steuereinheit der Lautsprecher geschickt. So schlägt man sie mit ihren eigenen Waffen. Hier ist das Video zu den ADS Schutzmaßnahmen und hier das Video zu den LRAD Schutzmaßnahmen. Gegen Überwachungsmaßnahmen der Smartphones hat man am besten erst gar keins dabei. Und falls doch, dann hat man es eben in einer EMF-Tasche. Oder man hat es auf Flugmodus und benutzt einen Bluetooth-basierten Messenger zum kommunizieren mit anderen Demo-Teilnehmern auf nächster Nähe. Gleichzeitig Gesichtserkennungskameras auszutricksen und nicht gegen Vermummungsverbote zu verstoßen ist gar nicht so einfach. Aber es gibt Schminke-Techniken für das Gesicht um die Software zu verwirren. Es gibt auch Brillen, Masken und T-Shirts welche die Systeme verwirren und durcheinanderbringen können.

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So, das war ein ultimativer Prepping-Guide für alle realistischen Szenarien der nächsten Jahre! 😀 Bei Zombies hilft nur rennen und Kopf zerschmettern und bei einem Polshift (so wie ich ihn meine) muss man sich schnell an etwas was am Boden befestigt ist festhalten 😉 Man darf sich auch nicht verrückt machen lassen und vor lauter Preppen vergessen das Leben zu genießen! Sobald man sich das Mindset des „vorbereitet sein“ einmal angewöhnt hat und es zur zweiten Natur geworden ist, bleibt man auch die ganze Zeit entspannt – selbst wenn die Kacke am dampfen ist. Wenn euch noch was einfallen sollte, dann meldet euch bei mir oder schreibt es in die Kommentare. Hier am Ende hau ich einfach noch ein paar Videos von guten Prepping-Youtube Channels zur weiteren Vertiefung rein. Das Thema kann man unendlich vertiefen! Bei den Kanälen lohnt sich auf jeden fall ein Abo. Viel Spaß!

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